Hochschulen Aktuell KW 37

September 9, 2013 in Hochschulen Aktuell

Nanotechnologie für Katalisatoren
Nickelbasierende Nanopartikel sollen das Platin in Katalisatoren ersetzen. Der Chemiker Dr. Philipp Wagener von der UDE erhielt für seine Untersuchung das hochdotierte Max-Buchner-Stipendium. In Katalisatoren wird aktuell mit Platin ein sehr teures Edelmetall verwendet. Wie die Pressestelle der UDE mitteilt, können Nanopartikel als Ersatz die KAT-technik zukünftig preiswerter machen. Somit wäre ein günstiger Ersatzstoff für KATs sowohl ökonomisch wie auch ökologisch wünschenswert. Das Max-Bruchner-Stipendium fördert jährlich rund 20 Wissenschaftler. Die Fördergebiete erstrecken sich von der Chemie bis zur Biotechnologie. [ck]

Neue Erkenntnisse über Antidepressiva
Nach neuesten Erkenntnissen wirken Antidepressiva anders als erwartet. Wie die Pressestelle der UDE mitteilt, heben Antidepressiva keine Blockade von Signalübertragungen im Gehirn auf. Vielmehr senken die Medikamente den so genannten Ceramid-Spiegel. Ist der Ceramid-Spiegel zu hoch, können sich keine neues Nervenzellen bilden. Dies löse dann eine Depression aus. Antidepressiva reduzieren die Bildung eines Enzyms, welches Ceramide bildet. Somit habe das Forscherteam unter Leitung von Prof. Dr. Erich Gulbins von der UDE einen weiteren Schritt bei der Erklärung von depressiven Zuständen machen können. Die experimentelle Studie wurde im Nature Medicine veröffentlicht. [ck]

Protest gegen die VRR-Preiserhöhung hatte Erfolg
Der Verwaltungsrat des Vehkehrsverbunds Rhein-Ruhr konnte sich mit seinen Preiserhöhungsplänen für das Semesterticket nicht durchsetzen. Er schlug eine außerordentliche Erhöhung von rund 43 % vor.
Die Studentische Zeitung AKDUELL und CampusFM berichteten als erste Medien über die Pläne und die Hintergründe. Federfüghrend bei der Organisation der darauf folgenden Proteste war der AstA der Universität Duisburg-Essen.
Wie nun DER WESTEN DE übereibstimmend mit RP-Online und weiteren Medien berichtet, hatte dieser Protest nun Erfolg. CDU und Grünen haben angekündigt, die Pläne der Verwaltung ablehnen zu wollen. Sie bilden die Mehrheit im entscheidenden VRR-Rat. Nach Aussage der Pressesprecherin Frau Zkatzik gegenüber CampusFM wartet die Verwaltung nun die offizielle Entscheidung der Politik ab. Diese wird am 27. September bei der Ratssitzung fallen.
Die Preise für das Studierendenticket sollen nach Aussage von CDU und Grünen bis 2015 an die Preisentwicklung der allgemeinen Tickets gekoppelt werden. Zudem solle ein Mechanismus erarbeitet werden, der verhindert, dass das Semesterticket missbraucht werde. [ck]

Ergebnisse zum demografischen Wandel in Unternehmen
Das Institut für Arbeit und Qualifikation hat die Ergebnisse einer Studie zum Demografischen Wandel in Unternehmen veröffentlicht.
Wie die Pressestelle der UDE mitteilt, untersuchte das Projekt STRADEWARI die Herausforderungen von Walternder Belegschaft und verschärftem Wettbewerb.
Das Forschungsprojekt wurde von vier produzierenden Unternehmen, drei Forschungseinrichtungen und sozialpartnern umgesetzt und erstreckte sich über insgesamt vier Jahre.
Die Auswertung der Ergebnisse geschah in Kooperation mit dem RWK Kompetenzzentrum Eschborn.
Sie sollen Orientierungswissen und praxistaugliche Bausteine für Mitarbeiter und Firmen liefern. [ck]

Freie Studienplätze
An der Universität- Duisburg Essen werden noch freie Studienplätze vergeben.
Das meldet die Pressestelle der Uni.
Besonders gute Chancen haben die Bewerber in den matehmatisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen.
Auch im Bereich der Geisteswissenschaften sind noch Studienplätze frei.
Grund dafür ist der doppelte Abiturjahrgang.
Die UDE nimmt deswegen erheblich mehr Studienanfänger auf, als in einem normalen Jahr.
Für das kommenden Wintersemester wurden rund 2500 zusättzliche Studienplätze eingerichtet.
Alle Interessierten können sich noch bis zum 30. September online für einen Studienplatz bewerben. [kl]

Hamburg und München sind die teuersten Studentenstädte
In Hamburg und München müssen die Studenten am längsten arbeiten gehen, um ihre Miete bezahlen zu können.
Das berichtet Spiegel-Online.
Laut einer Umfrage der Universität Maastricht, müssen die Studenten im Schnitt eine Monatsmiete von 388 Euro bezahlen.
Dafür müssen sie rund 38 Stunden neben den Studium arbeiten gehen.
Essen und Duisburg landen im Mittelfeld.
In Essen zahlen die Studenten durchschnittlich eine Miete von 298 Euro und gehen rund 32 Studen arbeiten.
Die Duisburger Studenten arbeiten neben dem Studium rund 30 Stunden, um die durchschnittliche Miete von 284 Euro bezahlen zu können. [kl]

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