Hochschulen Aktuell 25.10.13 KW 43

Oktober 25, 2013 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell

Junge Stammzellenforscher gründen eigene Nachwuchsgruppen

mit Förderung des Wissenschaftsministeriums
Drei junge Wissenschaftler werden vom Wissenschaftsministerium
NRW besonders gefördert.
Wie das Wissenschaftsministerium NRW berichtet, werden die
Stammzellenforscher ihre eigenen Nachwuchsgruppen gründen an
den Universitäten Köln, Bonn und Düsseldorf. Dafür erhalten sie
über fünf Jahre verteilt ein Budget bis zu 1,25 Millionen Euro.
Die Promovierten Julia Ladewig, Natalia Tapia und Leo Kurian
erforschen verschiedene Arten von Stammzellen, wie solche aus
dem Herzen.
Mit der Unterstützung ihrer Unis hatten sie sich für die
Ausschreibung des Ministeriums beworben. Laut des
Wissenschaftsministeriums NRW seien sie dann von einer externen
Jury unter acht Kandidaten ausgewählt worden. [at]
Ruhr-Unis kooperieren mit Russland für neuen Bachelor-
Studiengang

Einen neuen, zweisprachigen Bachelor-Studiengang hat die
Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) gegründet.
Mit Russland kooperieren dafür die Universitäten Bochum und
Duisburg-Essen. Wie die Pressestelle der Universität Duisburg-
Essen berichtet, solle dies den Studenten den Abschluss eines
integrierten deutsch-russischen Doppel-Bachelors ermöglichen.
Laut Pressestelle sei bereits ein Pilotprojekt namens „Studienstart
direkt“ gestartet worden.
Die UAMR arbeitet nicht nur mit Russland zusammen. Sie betreibe
mehr als 20 internationale Kooperationen in Forschung und Lehre,
so die Pressestelle der UDE. [at]

Modellversuch beim E-Learning der Universität Duisburg-Essen erfolgreich

Das neue E-Learning Konzept welches erstmals im Studiengang Mikroökonomik angewendet wurde führte zu zu besseren Noten, so die Pressestelle der Universität Duisburg Essen. Der Modellversuch umfasste nicht nur Videoaufnahmen der Vorlesungen sondern auch Übungsaufgaben, Foren und Chatrooms um die 700 Studierenden auf ihre Klausur vorzubereiten. Während in den letzten Jahren oft nur 4 von 10 Studenten die Klausur bestanden haben sind mit dem neuen E-Learning Konzept nicht nur die Noten besser geworden, es haben auch drei viertel der Studenten die Klausur auf Anhieb bestanden. Erprobt wurde das neue Format im Qualitätszirkel Studienerfolg der Universität Duisburg-Essen. Das Projekt, das vom Stifterverband gefördert wird, will die gesammelten Erfahrungen später auch für andere Fächer verwenden. [bb]
Kooperationsvereinbarung für „Studienstart direkt“ unterzeichnet

Wie die Pressestelle der Universität Duisburg Essen mitteilte wird das russisch-deutsche Pilotprojekt „Studienstart direkt“ weiter vorangetrieben. Auf dem ersten Wissenschaftstag der Universitätsallianz Metropole Ruhr in Russland wurde kürzlich eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Dieser neu konzipierte Studiengang ist ein Ergebnis der Kooperation der Ruhr Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg Essen mit Russland. Ermöglicht wird ein integrierter deutsch-russischer Doppel-Bachelor-Abschluss. Es sollen weitere Kooperationen zwischen der Universitätsallianz Metropole Ruhr mit Russland und den Staaten der GUS folgen. [bb]

NRW- Wissenschaftsministerium fördert Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler

19 Forschungsteams aus Nordrhein-Westfalen werden in ihrer Forschungsarbeit durch das NRW-Wissenschaftsministerium mit insgesamt einer Millionen Euro unterstützt. Dies berichtet die Pressestelle des NRW-Wissenschaftsministeriums. Die Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler wurden im Rahmen der NRW-Förderlinie „Infrastrukturelle Förderung für die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften“ ausgewählt. Dazu zählt unter anderem auch Prof. Dr. Jeanette Böhme von der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Ihr Forschungsprojekt das Methodenzentrum Qualitative Bildungsforschung beschäftigt sich mit grundlegenden methodologischen sowie methodischen Fragen im Bereich qualitativer Forschung zu Erziehungs- und Bildungsprozessen. [nr]

Auslands-Bafög soll nachgebessert werden

Deutschland muss bei der Förderung von Studenten im Ausland nachbessern. Dies entschied der europäische Gerichtshof, wie Spiegel Online berichtet. Bisher müssen Studenten, die im Ausland Bafög beziehen wollen einen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen. Diese Regelung finden die Richter zu kleinlich und bemängelten die Vorgehensweise deutscher Bafög-Ämter. Die Richter verwiesen auf andere Kriterien bei der Bewilligung von Anträgen. Weiter heißt es: „Als EU-Bürger habe man das Recht, sich frei innerhalb der Mitgliedstaaten zu bewegen. Es dürfe kein Nachteil dadurch entstehen, keinen festen Wohnsitz in Deutschland zu haben. Die Regelung sei „gleichzeitig zu allgemein und zu eng“, urteilte der EuGH. [nr]

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