Hochschulen aktuell KW 51

Dezember 16, 2013 in Hochschulen Aktuell

Hochschulrektoren von NRW verweigern Ziel und Leistungsvereinbarungen
Die Landesrektorenkonferenz hat angekündigt, geschlossen die Zustimmung zu den Ziel- und Leistungsvereinbarungen des Wissenschaftsministeriums für die nordrheinwestfälischen Hochschulen zu verweigern. Wie derWesten.de berichtet, ist dies eine Reaktion auf den neuen Entwurf des Hochschulzukunftsgesetzes. In diesem ist vorgesehen, dass die Landesregierung deutlich mehr Einfluss auf die Hochschulen nehmen kann, unter anderem in den Bereichen Fächerangebot und Mittelverteilung. Der Gesetzentwurf war bereits nach seiner Veröffentlichung von den Rektoren und anderen Hochschulvertretern kritisiert worden. Die Ziel- und Leistungsvereinbarungen sind unabhängig vom Hochschulzukunftsgesetz und regeln einzeln für jede Universität Aufnahmekapazitäten, Maßnahmen zur Senkung der Abbrecherquoten und Qualität der Lehre. Die Hochschulfinanzierung ist trotz der Weigerung der Rektoren allerdings gesichert, die aktuellen Vereinbarungen gelten noch bis 2015.

Uni Duisburg-Essen startet Projekt „CloudWave“
Forscher der Universität Duisburg Essen beschäftigen sich in zwei Industriestudien mit Datenclouds. Wie die Pressestelle der UDE berichtet, soll dabei die Entwicklung neuer Software beschleunigt werden. So sollen Technologien entwickelt werden, um Cloud-Dienste und Software-Anwendungen besser aufeinander abzustimmen. Dies soll die Effizienz steigern und Kosten einsparen. In den Projekten arbeiten Forscher des Ruhr Institute for Software Technology mit Firmen zusammen. Auch die Europäische Union beteiligt sich mit einer finanziellen Förderung an „CloudWave“.

Niedersachsen schafft als letztes Bundesland Studiengebühren ab
Ab dem kommenden Wintersemester ist in Deutschland wieder in jedem Bundesland ein gebührenfreies Erststudium möglich. Wie Spiegel Online berichtet, wurde in der vergangenen Woche von der rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen die Abschaffung der Studiengebühren beschlossen. Der Wegfall der Gebühren soll durch finanzielle Mittel vom Land voll kompensiert werden. Die Landesregierung verspricht sich von der Gebührenfreiheit eine größere Durchlässigkeit des Bildungssystems. Studentenvertreter kritisieren allerdings, dass die Gebühren erst im kommenden Wintersemester abgeschafft werden. Niedersachsen war das letzte Bundesland, in dem für ein Erststudium Gebühren fällig wurden.

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