Hochschulen Aktuell 31.1.2014

Januar 31, 2014 in Hochschulen Aktuell

Forscher erhalten Förderung zur Erforschung von Rheuma, Osteoporose und Co.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt ein deutschlandweites Forschungsnetz zu muskoskelettalen Erkrankungen. So werden Volkserkrankungen wie Rückenschmerzen, Arthrose, Rheuma und Osteoporose bezeichnet. Wie das Ministerium in einer Pressemitteilung erklärt, erhalten 8 Forschungsverbünde bis zu 35 Millionen Euro für ihre Grundlagenforschung in diesem Bereich. In Deutschland leiden rund 30 Mio. Menschen an einer dieser Krankheiten, erklärt das Ministerium. Ein Schwerpunkt des Forschungsnetzes wird auf der Analyse der aktuellen Versorgungssituation, der Krankheitslast und der Behandlungskosten der wichtigsten rheumatischen Erkrankungen liegen. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka erläutert weiter:„Die Erforschung dieser Krankheiten hat für uns hohe Priorität, deshalb bringen wir das neue Forschungsnetz auf den Weg. Hier werden die besten Expertinnen und Experten in Deutschland zusammenarbeiten, um gemeinsam Behandlungsmethoden und Präventionsansätze zu verbessern. Entscheidend ist, dass die Forschungsergebnisse rasch bei den Menschen ankommen“.


Studiengänge stehen im Saarland vor dem Aus
An der Universität des Saarlandes werden nach Plänen des Wissenschaftsrates des Landes möglicherweise aus Kostengründen ganze Studiengänge gestrichen. Wie Spiegel Online berichtet, erlauben die finanziellen Rahmenbedingungen im Saarland zukünftig keine umfassende „akademische Grundversorgung‘ mehr, daher sind auch Studiengänge einzustellen bzw. grundlegend neu zu organisieren“. Der Spiegel beruft sich dabei auf ein Empfehlungsschreiben des Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung des saarländischen Hochschulsystems. Der Fachbereich Jura solle zum Beispiel entweder völlig gestrichen werden oder in Kooperation mit einer rheinland-pfälzischen Universität in der Nähe bestehen bleiben. Der Hintergrund dabei ist, dass die Saar-Uni sehr viel sparen muss. In diesem Jahr erhält sie vom Land rund 184 Millionen Euro, das sind fünf Millionen weniger als im Vorjahr. Ab 2015 bis 2020 wird der Haushalt auf jährliche 179 Millionen Euro festgeschrieben.

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