Hochschulen Aktuell KW 12

März 17, 2014 in Hochschulen Aktuell

Vom 20.03.2014

Studierende der UDE besuchen Dänemark

Studierende der Sozialen Arbeit haben eine Woche lang die pädagogische Abteilung der Universität Arhus in Kopenhagen besucht. Wie die Pressestelle der UDE berichtet, konnten sich die Studierenden dort sowohl mit der Situation in den sozialen Diensten als auch der Teilhabegerechtigkeit im Bildungsbereich befassen. So betreuuen dänische Sozialarbeiter deutlich weniger Kinder in ihren Gruppen, als dies in Deutschland der Fall ist. Auch die finanzielle Situation für Studierende stellt sich in Dänkemark deutlich anders dar, als in Deutschland. Dort bekommen Studierende bis zu fünf Jahre lang, je nach Familiensituation und Haushalt bis zu 700 Euro staatlichen Zuschuss. Zudem gibt es zusätzlich die möglichkeit für Studienkredite. Die Studienreise wurde durch ein Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und die Fakultät für Bildungswissenschaften der UDE finanziell unterstützt. [lkh]

 

 

Gericht verhandelt über Doktortitel

Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht verhandelt heute über den Doktortitel der ehemaligen Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Wie derwesten.de berichtet, hatte sich Schavan bei der mündlichen Verhandlung von ihren Anwälten vertreten lassen und war nicht persönlich vor Gericht erschienen.Vor etwa einem Jahr war Schavan ihr Doktortitel wegen vorsätzlicher Täuschung aberkannt worden. Schavans Anwälte hatten bereits im Vorfeld der Verhandlung argumentiert, dass das Prüfungsverfahren der Uni Düsseldorf, fehlerhaft gewesen sei. Ein externes Gutachten, dass die Heinrich-Heine-Universität in Auftrag gegeben hatte, bestätigte allerdings, dass die Aberkennung des Doktortitels formal nicht zu beanstanden sei. [lkh]

 

Vom 19.3.2014


Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit soll intensiviert werden

Nach 30 Jahren erfolgreicher Kooperation soll die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Afrika weiter intensiviert werden. Hierbei gehe es vor allem um die Bereiche der Forschung und der Bildung, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung berichtet. An der Kooperation sollen laut BMBF über die Hälfte der Länder Afrikas beteiligt sein. Des Weiteren heißt es, dass derzeit zwei regionale Kompetenzzentren für Klimawandel und Landmanagement in Afrika gebaut werden sollen. Auf den Afrika-Tagen in Berlin wurde nun über eine Intensivierung der Zusammenarbeit beraten. Dabei haben Deutsche und Afrikanische Fachleute über Themen wie Umwelt, Gesundheit und Innovation diskutiert. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, formulierte ein Ziel für die Zukunft der Zusammenarbeit. Ziel sei es, gemeinsam an Forschungsfragen zu arbeiten und gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung und Innovationen in afrikanischen Ländern zu fördern.

Forderung nach Verdoppelung des Beratungspersonals

Das Deutsche Studentenwerk fordert eine Verdoppelung des Beratungspersonals. Grund dafür sei die stetig wachsende Zahl von Studierenden, dies berichtet das Deutsche Studentenwerk. Eine Verdoppelung des Beratungspersonals werde bis zum Jahr 2017 angestrebt. Dies würde die Zahl des Beratungspersonals von 120 auf 240 anheben, so das DSW. Laut DSW- Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde, würden Bund und Länder die Studienplatz Kapazitäten immer weiter ausbauen. Nun müsse die soziale Infrastruktur ausgebaut werden. Das DSW setzt sich seit langem für einen Ausbau der Wohnheim-, Mensa- und Kita-Kapazitäten ein. Die studienbegleitende Beratung der Studentenwerke sei ein Schlüsselfaktor für den Studienerfolg, so Meyer auf der Heyde. Das Studentenwerk bietet unter anderem psychologische Beratung, Sozialberatung, Studienfinanzierungsberatung, Beratung von Studierenden mit Behinderung und Beratung von Studierenden mit Kind an.

Vom 17.3.2014

Studierende gewöhnen sich an Bachelor-System

Laut einer neuen Umfrage sind immer mehr Studierende mit ihrem Bachelor- oder Master-Studiengang zufrieden. Wie Die Zeit berichtet, wird der so genannte Studienqualitätsmonitor vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung durchgeführt, zuletzt für die Jahre 2009 bis 2012. So seien knapp 62 Prozent aller Bachelor-Studenten mit dem System zufrieden, letztes Jahr waren es nur knapp die Hälfte. Die Befragten loben besonders die inhaltlich gut erfüllbaren und klaren Vorgaben; gleichzeitig beklagen sich jedoch viele über den Zeit- und Kursmangel. Die meisten Hochschulen bemühen sich um eine Verbesserung der Lehrqualität; Ausgangspunkt hierfür sei der große Bildungsstreik aus dem Jahre 2009.


Schäuble zu Gast in der UDE

Am 26. März wird Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Universität Duisburg-Essen besuchen. Er folgt damit der Einladung von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, dem Direktor der NRW School of Governance. Laut der Rheinischen Post geht es in einem Gespräch zwischen Schäuble und Prof. Korte um die Frage „Wie steuert man den ‚Tanker‘ Europa“. So liegt der Fokus auf der wirtschaftlich schwierigen Situation vieler EU-Mitgliedsstaaten und dem Druck, denen Politiker ausgesetzt werden. Im Anschluß wird Schäuble Fragen aus dem Publikum beantworten. (Die Veranstaltung findet auf dem Campus Duisburg statt und ist anmeldepflichtig.)

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