Hochschulen Aktuell KW 13

März 24, 2014 in Hochschulen Aktuell

Vom 27.03.2014

Das Thema EU für Schulklassen

Der Jean Monnet Lehrstuhl für Europäisierung der Uni Duisburg-Essen hat eine neue Initiative gestartet.
Zusammen mit dem Europe Direct EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg möchten sie damit das Thema EU im Unterricht fördern.

Wie die Rheinische Post berichtet, besteht die Initiative „Europa an die Schule“ aus einer Europa-Planspielreihe. Dazu vermittelt ein Team von Studenten mehreren Schülern an Duisburger Schulen die Entstehung und Verabschiedung eruopäischer Rechtsakte. In dem sechsstündigen Planspiel nehmen die Teilnehmer selbst die Rollen von Abgeordneten und Mitgliedern der EU-Kommission ein. Beim ersten Termin am Abtei-Gymnasium in Hamborn haben die Schüler das Projekt sehr gut aufgenommen.

 Die UDE besucht Dänemark

Elf Studierende der Uni Duisburg-Essen haben kürzlich einen einwöchigen Aufenthalt in Kopenhagen absolviert. Laut der Pressestelle der UDE haben die Teilnehmer des Studiengangs Soziale Arbeit die Pädagogische Abteilung der Uni Arhus besucht. Sie wollten sich dort zum Thema Teilhabegerechtigkeit informieren und herausfinden, welche Ansätze man für Deutschland übernehmen könnte. So werden alle dänischen Studierenden vom Staat bezuschusst und können für bis zu 5 Jahre rund 700€ pro Monat erhalten. Auch im Bereich sozialer Dienste ist die Situation für Sozialarbeiter entspannter: Sie müssten deutlich weniger Kinder betreuen als es in Deutschland der Fall ist. Die Studierenden zogen das Fazit, dass soziale Dienste alternativ organisiert werden können, und dass Deutschland sich etwas von Dänemark abschauen könne.

Vom 26.3.2014

Teilnehmerzahl an Erasmus-Programm so hoch wie noch nie
Das Erasmus-Programm der EU hat einen neuen Rekord erreicht. Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung mitteilte, wurden im letzten Jahr 35.000 Studenten aus Deutschland gefördert. Das sind 2.000 Studenten mehr als im Vorjahr. Die Teilnehmer haben im letzten Jahr in 33 anderen europäischen Ländern ein Praktikum absolviert oder ein Semester studiert. Das beliebteste Gastland war dabei Spanien, dicht gefolgt von Frankreich und England. Die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Margret Wintermantel, betont die Bedeutung von Erasmus als weltweit bekanntes Mobilitätsprogramm. Es sei eine wichtige Möglichkeit der Internationalisierung. Im Zuge des Erasmus-Programmes kamen im letzten Jahr auch ca. 30.000 Studenten aus anderen europäischen Ländern nach Deutschland, um hier zu studieren. Das Programm entwickle die Persönlichkeit und eine europäische Identität.

Preis für Bundesministerin Johanna Wanka
Auf der diesjährigen Gala der Deutschen Wissenschaft in Frankfurt wurden am Montag vier hochkarätige Auszeichnungen verliehen. Wie der Deutsche Hochschulverband berichtet, verlieh das Karriereportal „academics“ vier Preise an Professoren. Darunter sind aus NRW zwei Gewinner: Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka erhielt einen Preis – als „Wissenschaftsministerin des Jahres“ und der Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, Professor Dr. Lambert Koch, als „Rektor des Jahres“. Die weiteren Preisträger sind Professor Dr. Walid Maalej, Informatiker von der Universität Hamburg als „Nachwuchswissenschaftler des Jahres“. Die „Hochschullehrerin des Jahres“ wurde Professorin Dr. Anne Bohnenkamp-Renken. Sie ist Professorin an der Universität Frankfurt. Den Preis erhielt sie, weil sie sich für ein Romantik-Museum in Frankfurt am Main einsetzte. „Academics“ wird von der „Zeit“ und der Zeitung für „Forschung und Lehre“ getragen und würdigte vor 300 Gästen aus Hochschule, Politik und Gesellschaft die diesjährigen Preisträger und Preisträgerinnen.

Vom 24.3.2014

Ohne Wasser keine Energie und umgekehrt

Die kommunale Wasserversorgung verfügt über ein enormes Potenzial zum Energieeinsparen. Dies teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit.
Für die Energiewende sei es enorm wichtig, dieses Potenzial von bis zu 25% an Einsparungen zu nutzen und den Stromverbrauch von insgesamt 6,6 Terrawattstunden zu senken. Dabei wird die meiste Energie beim Betreiben der Kläranlagen verbraucht. Damit verbrauchen diese beispielsweise mehr als Schulen oder die Straßenbeleuchtung. Weltweit werden 8% der Energieressourcen für die Förderung, Behandlung und den Transport von Wasser verbraucht. Um dem entgegenzuwirken soll auch erforscht werden, wie Kläranlagen in Zukunft mit Hilfe neuer Technologien und Verfahren energieneutral betrieben werden können oder sogar Energie erzeugen. Dadurch soll es möglich sein, den durch erneuerbare Energien gewonnen Strom zu speichern und bei Bedarf wieder ins Netz einzuspeisen.
Die Studie des Bundesministerums für Bildung und Forschung wurde anlässlich des Weltwassertages am 22. März in Auftrag gegeben.
Das diesjährige Motto lautete „Wasser und Energie“.[nb]

Hohe Studiengebühren teuer für den Staat

Eine britische Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Erhöhung der Studiengebühren hohe Mehrkosten für den Staat verursachen kann.
Wie Spiegel Online berichtet, hatte in Großbritannien die drastische Erhöhung der Gebühren dazu geführt, dass der Anteil der Studierenden, welche die Gebühren nicht zurückzahlen können, stark angestiegen war. Sollte die Zahl noch weiter ansteigen, würde der Staat noch mehr Geld verlieren, als noch vor der Reform.
In England müssen Studierende ihre Kredite, mit denen sie die Studiengebühren finanzieren, erst ab einem Jahreseinkommen von umgerechnet 25.000€ stufenweise zurückzahlen.
In Deutschland wird Niedersachsen als letztes Bundesland die Studiengebühren im Wintersemester 2014/15 abschaffen.[nb]

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