Hochschulen Aktuell KW 17

April 22, 2014 in Hochschulen Aktuell

Neue Internetplattform für Mitmach-Projekte in der Wissenschaft
Eine neue Internetplattform, soll ab sofort als Knotenpunkt zwischen Wissenschaftlern und Hobbyforschern fungieren. Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung berichtet finden Bürger dort aktuelle Forschungsvorhaben an denen sie sich beteiligen können. Die Internetplattform buergerschaffenwissen.de wird von der Initiative „ Wissenschaft im Dialog“ und dem Museum für Naturkunde in Berlin betrieben. Gefördert wird das Projekt von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ziel ist es, Bürger stärker in  Wissenschaft und Forschung einzubinden. [bak]

Embryonale Stammzellen aus Hautzellen Erwachsener erzeugt
Amerikanische Forscher haben ein neues Verfahren entwickelt um embryonale Stammzellen aus erwachsenen Hautzellen herzustellen. Dies teilt Spiegel Online mit.
Bei dem neuen Verfahren wird DNA einer erwachsen Hautzelle in eine Eizelle eingesetzt und durch Stromstöße zur Teilung gebracht. Die so neu entstandene Zelle ist eine exakte Kopie der erwachsenen Hautzelle. Die Forscher erhoffen sich damit einen Fortschritt bei der Bekämpfung von Krankheiten wie Parkinson oder Querschnittslähmung. Das Verfahren ist wegen des Einsatzes von Eizellen ethisch umstritten. [bak]

Supramolekularforschung überwindet Fachgrenzen
An der UDE wird morgen ein neuer Forschungsbereich eröffnet. Wie die Pressestelle der UDE bekanntgab, verbindet er mit dem Fachgebiet „Supramolekulare Chemie an Proteinen“ die Fakultäten für Chemie, Biologie und Medizin miteinander. Schwerpunkt der Forschung ist das Herstellen von Werkzeugen für die Molekular-Ebene, mit denen vor allem Eiweiße bearbeitet werden sollen. Die Forscher der UDE werden außerdem unterstützt von Beteiligten der TU Eidhoven und des Max-Planck-Institutes für molekulare Physiologie in Dortmund. Die DFG fördert den Forschungsbereich mit rund 7 Millionen Euro. [kp]

Mängel bei der Auswahl von Lehramtsstudenten
Deutliches Verbesserungspotential gibt es beim Anwerben, Beraten und Auswählen von angehenden Lehramtssudenten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Sonderpublikation des Monitors Lehrerbildung mit dem Titel „Strategisches Recruitment von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern – sinnvoll und machbar?!“. Fast Dreiviertel der deutschen Hochschulen schneiden bei der Untersuchung schlecht ab. Sie erfüllen nur gerade mal eines der 4 untersuchten Kriterien zur Güte des Recruitings. Hochschulen in Nordrhein-Westfahlen gehören ebenfalls zu dieser Mehrheit. Sie fordern von Lehramtsbewerern immerhin ein obligaorisches Praktikum vor Studienantritt. Wie das Centrum für Hochschulentwicklung berichtet, werden bis zum Jahr 2025 über 25.000 neue Lehrerinnen und Lehrer benötigt. [kp]

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