Hochschulen Aktuell KW 19

Mai 6, 2014 in Hochschulen Aktuell, Uncategorized

Hochschulen Aktuell, 07.05.2014

Verkauf des historischen Wissenschaftsbuches „Große Seeschlachten“ gestoppt
Nach Plagiatsvorwürfen hat der C.H. Beck Verlag die Auslieferung des Werkes „Große Seeschlachten“ von Arne Karsten und Olaf Rader eingestellt.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, habe einer der beiden Autoren bei Wikipedia abgeschrieben.
Olaf Rader, Geschichts-Professor an der Humboldt-Universität in Berlin, soll mehrere Passagen des Online-Lexikons übernommen haben.
Ein Facebook-Post des Historikers Arne Janning wies auf die markanten Stellen des zitierten Werkes hin.
Zwei Plagiat-Suchprogramme des Verlags bestätigten diesen Vorwurf.
Beck hat das Buch als Konsequenz aus seinem Programm gestrichen.
Olaf Rader und der Verlag bedauerten zutiefst, die Quellen von Wikipedia nicht angegeben zu haben.
Trotzdem begrüße der Beck die angestoßene Debatte um die Enzyklopädie Wikipedia. Nach Angaben des Verlages, nutze sie jeder, niemand zitiere sie aber. Der Umgang mit dem Online-Lexikon solle geklärt werden.

Privatuniversitäten hoch im Kurs
Die Zahl der Studierenden an privaten Hochschulen in Deutschland ist gestiegen.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist die Zahl der Studenten an privaten Unis im Wintersemester 2012/2013 gestiegen.
Demnach sind dort 10 Prozent mehr Studenten als noch im Vorjahr eingeschrieben. Gerade die privaten Fachhochschulen sind besonders beliebt. 85 Prozent aller Privatstudenten wählen diese Hochschulform. Dabei seien die Studienfächer der Rechts- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sehr gefragt.
Gründe für den Zuwachs der Zahl der Studenten sind vielfältig:
Die privaten Hochschulen werben mit einer starken Anbindung an die Wirtschaft, angenehmer Lernatmosphäre und ausgezeichneten Abschlüssen.
Rein rechnerisch ist die Lernatmosphäre aber an öffentlichen Hochschulen besser. 16 Studenten kommen hier auf eine Lehrperson, wohingegen an privaten Unis 26 Studenten auf einen Lehrkörper treffen.

Schwimmendes Wissenschaftszentrum steuert durch Deutschland
Im Wissenschaftsjahr 2014 soll die Gesellschaft sich mit der „Digitalisierung und ihren Folgen“ auseinandersetzen. Dazu hat
die Bundesforschungsministerin Johanna Wanka gestern in Berlin die Ausstellung auf der „MS Wissenschaft“ eröffnet.
Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung mitteilte, wird das Schiff durch insgesamt 38 Städte in ganz Deutschland fahren.
Auf dem Schiff gibt es ca. 40 interaktive Exponate über digitale Technologien.
Zusätzlich wurde mit der Initiative Wissenschaft im Dialog (kurz WiD) Podiumsdiskussionen als sogenannter „Dialog an Deck“ organisiert. Mit Wissenschaftlern und anderen Experten aus der Region kann dann beispielsweise über den Schutz der Privatsphäre einer Privatperson im Internet diskutiert werden. Ziel der Rundfahrt ist die Sensibilisierung der Bürger mit der Digitalisierung. Diese werfe nach Wanka noch Ängste und viele Fragen auf.
[jk]

Hochschulen Aktuell, 06.05.2014

Wissenschaftsministerin zu Besuch an der UDE
Am kommenden Freitag wird die Wissenschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen, Svenja Schulze, die UDE besuchen. Grund dafür ist laut der Pressestelle der UDE das Maßnahmenpaket, das Erstsemestern den Studieneinstieg in die MINT-Fächer, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, erleichtern soll. Unter dem Namen MINT-Starter bündelt das Programm 14 Einführungs-Kurse vor Semesterbeginn sowie interaktive Lern- und Diskussionszentren für die einzelnen Fachbereiche. Seit der Einführung des Maßnahmenpakets im Juli 2012 haben bereits 2.000 Studieninteressierte an den Vorkursen teilgenommen.

Hochschulranking 2014 online
Das CHE-Hochschulranking 2014 wird heute veröffentlicht. Das Centrum für Hochschulentwicklung, CHE, gibt damit, das umfangreichste Ranking im deutschsprachigen Raum heraus. Jedes Jahr wird darin ein Drittel der Studiengänge neu von Studierenden beurteilt, so die Pressestelle des CHE. Das aktuelle Ranking enthält Fakten und Bewertungen zu wirtschafts- und medienwissenschaftlichen Studiengängen. Insgesamt umfasst die Auswertung 300 Universitäten und Fachhochschulen und mehr als 7.500 Studiengänge. Das Ranking ist ab heute auf zeit.de/hochschulranking abrufbar oder in gedruckter Form erhältlich als Studienführer.
[kp]

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