HochschulenAktuell KW 20

Mai 12, 2014 in Hochschulen Aktuell

Norwegens Gletscher verlieren an Masse
Dies geht laut sz.de aus den ersten Bildern des Sentinel-1A-Satelliten der EU hervor. Forscher der Universität Leeds in Großbritannien nutzen die Aufnahmen dazu, die Eismassen der Norweger Inselgruppe Spitzbergen zu vermessen.
Dabei stellte sich heraus, dass sich der Gletscher zehnmal schneller bewegt als noch vor 3 Jahren. Dies ist gleichbedeutend mit einer Abnahme der Masse.
Der Sentinel-1A-Satellit ist Teil des Copernicus-Satellitenprogramm der Europäischen Union. Ziel ist es eine wetterunabhängiges Radarsystem zu schaffen, das der Schifffahrt und dem Katastrophenschutz zu gute kommt.

Zukunft des Emscher Landschaftsparks
Das Verbundforschungsprojekts KuLaRuhr („Nachhaltige urbane Kulturlandschaft in der Metropole Ruhr) lädt am Mittwoch zur Diskussionsrunde im Essen-Zollverien über die Zukunft der Emscher Landschaftsparks ein. Dies teilte die Universität Duisburg-Essen mit, welche auch Teil des Projekts ist.
Der Emscher Landschaftspark reicht von Duisburg bis Hamm und erstreckt sich über 450 Quadratkilometer mit zahlreichen industriekulturellen Denkmälern. Diskutiert wird, wie der Park sich selbst unterhalten kann und wie brachfallende Bergbauflächen in Zukunft genutzt werden können.
Projektpartner sind neben der UDE die Universitäten Darmstadt, Bochum, Kassel, Braunschweig, sowie der Regionalverband Ruhr (RVR), die Landwirtschaftskammer NRW und die Emschergenossenschaft- Lippeverband.

5 jähriges Bestehen des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen
Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, kurz DZNE, feiert sein 5 jähriges Bestehen. Dies meldet das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Seit 2009 erforscht das DZNE neurodegenerative Krankheiten, wie Demenz und Parkinson. Dabei veröffentlichte das DZNE bereits über 1400 Texte in internationaler Fachliteratur, davon allein 400 im letzten Jahr.
Im Rahmen der institutionellen Förderung erhält das DZNE 76 Millionen Euro Fördergelder von Bund und Ländern. Das Land NRW beteiligt sich außerdem an Baumaßnahmen an den Standorten Bonn und Witten.

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