Hochschulen Aktuell 09.07.2014

Juli 9, 2014 in Hochschulen Aktuell

VRR Ticketpreise stehen in erneuter Kritik
Die geplanten neuen Ticketpreise des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr werden vom Verkehrsclub Deutschland (kurz: VCD) kritisiert. Der ökologische VCD warnt vor vermehrter PKW-Nutzung und vollen Straßen. Das sei die absehbare Konsequenz zu der Ticketerhöhung. Gerade das neue Premiumticket A3 wird dabei bemängelt. Dies berichteten gestern die RuhrNachrichten. Das Premiumticket ist neben den gängigen Preisstufen A, B und C eine neue teurere Variante des VRR. Erscheinen soll es in Dortmund, Wuppertal, Düsseldorf, Bochum und Essen. Der VRR möchte mit dem Ticket den mobilen Komfort in den dicht besiedelten Ruhrgebietsstädten herausstellen. Berechnet werden die angebotenen Kilometer im Nahverkehr zum Verhältnis der Einwohnerzahl in einer Stadt. Und da seien diese Städte mit einem gut ausgebauten Verkehrsnetz vorne mit dabei. Zu Stoßzeiten könnten manche Bahnen alle fünf Minuten fahren. Wie vorletzte Woche schon bekannt gegeben wurde, wird der VRR ab Januar 2015 die Ticketpreise erhöhen – um 3,8 Prozent. Das sind ca. 10 Cent mehr pro Einzelfahrt. Das Semesterticket wird nächstes Jahr um 2 Euro teurer.

Jahresveranstaltung des Deutschlandstipendiums in Berlin
Gestern trafen sich Hochschulen, Förderer und Stipendiaten zur bereits dritten Jahresveranstaltung des Deutschlandstipendiums in Berlin. Dort blickte man auf drei erfolgreiche Jahre zurück. Alles unter dem Motto „Fördern – Gewinnen – Begeistern“. Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung mitteilt sei der Anteil der Stipendien im Jahr 2013 im Gegensatz zum Vorjahr um ca. 40 Prozent gestiegen. In Zahlen heißt das: Fast 20.000 Studenten wurden landesweit durch das Deutschlandstipendium unterstützt. Diese Studienförderung ist zwar in erster Linie leistungsorientiert, gesellschaftliches Engagement wird aber auch honoriert. Finanziert wird das Stipendium zur einen Hälfte vom Bund, zur anderen von privaten Förderern. 6.000 Privatförderer haben im letzten Jahr 21 Millionen Euro gestiftet. Bildungsministerin Johanna Wanka sieht in dieser enormen Summe ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Gerade weil viele Förderer auch Vereine, Stiftungen oder Privatpersonen sind und nicht nur Großunternehmen. Das Deutschlandstipendium wird einkommensunabhängig vergeben und beträgt eine Spitzenförderung von 300 Euro im Monat. Bewerben lohnt sich also.

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