Hochschulen Aktuell KW 36

September 3, 2014 in Hochschulen Aktuell

Diskussion zu erneuerbaren Energien wird heute in Essen eröffnet
Heute findet die Abschlussdiskussion des Workshops „Desire“ im Essener Haus der Technik statt. Unter dem Motto „Wie wirken sich erneuerbare Energien auf den Strommarkt aus?“ hat der Lehrstuhl der Energiewirtschaft an der Universität Duisburg-Essen zusammen mit dem Aachener Beratungsbüro BET und den Stadtwerken Trianel das Forschungsprojekt geleitet. Wie die Pressestelle der UDE berichtet, werden heute Experten von RWE und anderen Energiekonzernen ihre Ergebnisse vorstellen. Die Frage, inwieweit Öko-Strom die Atomenergie ersetzen kann, soll sich heute klären. In diesem Jahr wurden schon ca. 30 Prozent der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien gespeist; 2050 sollen 80 Prozent erreicht werden. So das Ziel. Die Meinungen bei dieser Debatte gehen aber weit auseinander. Seit 2012 wird das Projekt „Desire“ bereits vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. *jk

Deutsch-russisches Institut für innovative Technologien gegründet
In der russischen Stadt Kasan wurden gestern vier ingenieurwissenschaftliche Studiengänge der ersten deutsch-russischen Universität eröffnet. Wie bildungsklick.de mitteilt, wird dort künftig unter anderem Elektrotechnik sowie Informatik und Systemtechnik angeboten. Partnerhochschulen der „Kasaner Staatlichen Technischen Forschungsuniversität“ sind die deutschen Hochschulen Otto-von-Guericke Universität und die TU Ilmenau. In Planung sind noch zehn weitere Studiengänge. Die Unterrichtssprache ist neben Englisch auch Deutsch, da ein Auslandssemester an den deutschen Partner-Universitäten vorgesehen ist. Die Präsidentin des DAAD Margret Wintermantel betont die Wichtigkeit des internationalen Wissenschaftsaustauschs. Gerade mit Russland sei es in politisch schwieriger Zeit essenziell die Verbindungen aufrecht zu erhalten und die Kooperationen zu stärken. *jk

NRW ist Spitzenreiter in Engergieforschung
Etwa ein Viertel der gesamten Forschungsgelder für Energie und Klimaforschung wird in Nordrhein-Westfalen investiert. Wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Innovation verlauten lässt, wird zu Energie und Klimafragen in 30 Hochschulen und zehn außeruniversitären Forschungsinstituten in NRW geforscht. Dabei zeichnen sich als Forschungstrends unter anderem ab, wie der Übergang von nuklearen und fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien gestaltet werden kann, wie der Ausstoß von Kohlendioxid reduziert werden kann oder wie die Kosten für umweltfreundliche Energieversorgung gesenkt werden können. Für den Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen spricht laut Wissenschaftsministerium auch die neue Ansiedlung des Max-Planck-Instituts in Mülheim. An der Universität Duisburg-Essen sind mit der Energieforschung rund 200 Mitarbeiter beteiligt.

Duisburger Lehrstuhl unterstützt Tagung
Die Verbreitung von Smartphones, Tabletcomputern und Laptops soll nun verstärkt für den Unterricht an Schulen genutzt werden. Wie die Pressestelle der UDE berichtet, unterstützt der Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement die Umsetzung dieses Konzepts durch sein Projekt School IT Rhein Waal. Dabei geht es vor allem darum, in welcher Form der Unterricht neu konzipiert werden muss und wie die Geräte der Schüler rechtlich und technisch sicher in die Netzwerke der Schulen integriert werden können. Die Ergebnisse der Forschung wurden in der letzten Woche auf einer Tagung am Campus Duisburg zusammengetragen. An der eigenen Umsetzung sind bereits viele Schulen und Gemeinden im Ruhrgebiet interessiert.

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