Hochschulen Aktuell KW 43

Oktober 20, 2014 in Uncategorized

UDE sagt Vortrag von Hochschulliste ab

Das Gebäudemanagement der Uni Duisburg Essen für einen geplanten Vortrag der Linken Liste zum Thema Kurdistan-Konflikt und der Belagerung der Stadt Kobane keine Räumlichkeiten in der Uni zur Verfügung gestellt. Der Vortrag musste aus diesem Grunde abgesagt werden. Wie die Linke Liste via Pressemitteilung verlauten ließ, empfinde sie die Entscheidung der Univerwaltung als inakzeptabel, da der Konflikt viele Menschen an der UDE beschäftige und einige Kommilitoninnen und Kommilitonen dort selbst Angehörige hätten. Eine Sprecherin der Uni sagte der Zeitung „Die Welt“ gegenüber, die Entscheidung sei aufgrund von Sicherheitsbedenken gefallen. Bei ähnlichen Veranstaltungen in Hamburg und Celle war es zu Auseinandersetzungen zwischen Sympathisanten des IS und kurdischen Demonstranten gekommen.

Hochschulrektoren für Studiengebühren

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Horst Hippler, hat sich für die Wiedereinführung von Studiengebühren ausgesprochen. Er begründet dies mit einer mangelnden finanziellen Ausstattung der Hochschulen. Wie spiegel online berichtet, befindet Hippler, dass Studienbeiträge die staatliche Förderung der Hochschulen unterstützen könnten. Bund und Länder verhandeln momentan den neuen Hochschulpakt. In diesem soll die finanzielle Unterstützung von Universitäten und Fachhochschulen ab 2016 geregelt werden. Die Auswirkungen von Studiengebühren in mehreren Ländern wurden in diesem Jahr in einer Studie untersucht. Die Ergebnisse der Forschung ergaben, dass Studiengebühren kaum Auswirkungen hatten, weder positiver noch negativer Art.

UDE forscht zu Daten-Technologien

Das Ruhr Institute for Software Technology an der UDE ist Gründungsmitglied einer öffentlich privaten Partnerschaft, die Technologieverbesserung erforscht, um die Verarbeitung großer Datenmengen zu verbessern. Wie die Pressestelle der Uni Duisburg-Essen berichtet ist das Ziel der sogenannten Big Date Value Association Innovationspotenziale und Herausforderungen, die durch große Datenmengen entstehen, umzusetzen und zu koordinieren. Das Ruhr Institute der UDE ist vor allem an der Ausbildung von Dateningenieuren und der Rolle von Software Engineering beteiligt. Nötig wird das Projekt durch die steigende Menge an Daten im Internet und die wachsende Anzahl von Internetzugängen. Die Universität Duisburg Essen ist eines von 23 Gründungsmitgliedern, unter denen sich auch die Europäische Union befindet. [lk]

Donnerstag, 23.10.2014

ProSalamander unterstützt zum zweiten Mal ausländische Hochschulabsolventen
Unter dem Motto „Das sind wir. International“ werden 10 Studierende aus dem Ausland am 30. Oktober von der Universität Duisburg-Essen begrüßt. Wie die Pressestelle der UDE berichtet, findet die Auftaktveranstaltung von ProSalamander im Haus der Technik in Essen statt. Teil nehmen die unterschiedlichsten Fachrichtungen: Jura, BWL oder Psychologie. ProSalamander hilft den Absolventen ihren im Ausland erworbenen Studienabschluss in Deutschland anerkennen zu lassen und so auch einen Job zu bekommen, der den Qualifikationen entspricht. Das Studienprogramm bietet Nachqualifizierungen und weitere Fachkenntnisse sowie fachsprachliche Kompetenzen. Am 30. Oktober eröffnet Wirtschaftspsychologin Petia Genkova die Veranstaltung mit dem Vortrag „Interkulturelle Kompetenzen als Schlüssel zum beruflichen Erfolg?“ Gefördert wird das Projekt von der Mercator Stiftung in Essen.

Bundesregierung fordert: soziale Ungleichheit bei Bildungsbeteiligung verhindern
Die Bundesregierung hat sich gestern positiv zum nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2014 geäußert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung teilte mit, wie wichtig es sei in frühkindliche Bildung zu investieren und wie bedeutsam ein guter Start ins Bildungssystem ist. Dafür seien die Lese- und Sprachförderung sowie die Weiterbildung der Erzieherinnen und Erzieher unabdingbar. Auch mit der Übernahme des Bafögs vom Bund und der Bafög-Erhöhung um sieben Prozent seien bessere Bildungschancen gesichert. Bildungsministerin Johanna Wanka fordert, dass auch Bachelor-Absolventen als Starthilfe in die Selbstständigkeit vom Meister-Bafög profitieren sollten. Positiv ist in dem Bericht bereits vermerkt, dass es weniger Schüler und Schülerinnen ohne Hauptschulabschluss gibt, fast jeder zweite Jugendliche Abitur macht und die Studienanfängerzahlen stetig steigen. Die Bundesregierung will diesen Aufschwung beibehalten und gezielt die soziale Ungleichheit bei den Bildungschancen ausgleichen.

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