Hochschulen Aktuell KW 44

Oktober 30, 2014 in Hochschulen Aktuell

Exzellenzinititative geht weiter
Deutsche Universitäten sollen auch weiterhin mit Geld aus dem Elitewettbewerb gefördert werden.
Laut Spiegel Online, haben die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern beschlossen, das Förderprogramm auch nach 2017 weiterzuführen.
Aufgrund langjähriger Kritik – die Studenten an den sogenannten Elite-Unis würden von den zusätzlichen Geldern gar nichts merken – soll nun nicht nur mehr die Forschung, sondern auch die Lehre von den Milliarden aus der Initiative profitieren können.
Die Förderung sei für „alle Leistungsbereiche“ einer Universität möglich, heißt es dazu im Beschluss. Universitäten können sich mit einzelnen Forschungsbereichen oder Zukunftskonzepten für die ganze Institution bewerben. Mit der Exzellenzinitiative unterstützen Bund und Länder seit 2006 Spitzenforschung an deutschen Unis, unter anderem die derzeit elf sogenannten Exzellenz-Unis.

Kinosaal bald nicht mehr nötig
Planungen der Universität Duisburg-Essen weisen auf einen baldigen Verzicht auf die angemieteten Kinosäle im Cinemaxx hin.
Wie derWesten berichtet, seien Neuanstellungen von über 300 Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie die Schaffung von neuen studentischen Arbeitsflächen der Grund für die Umplanung.
Allein das neue Hörsaalzentrum am Rheinischen Platz bietet Platz für über 1200 Studenten. Trotz steigender Studentenzahlen ist Beate Kostka, Sprecherin der UDE, zuversichtlich, dass der rund 12 Millionen teure Neubau auch in Zukunft ausreichen wird.
Am 3. November wird das Hörsaalzentrum, unter anderem mit Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke und Oberbürgermeister Reinhard Paß, offiziell eröffnet.

Deutsches Studentenwerk informiert über studentische Nebenjobs
Das Deutsche Studentenwerk (kurz: DSW) hat einen neuen Info-Flyer zum Thema „Jobben neben dem Studium“ herausgegeben. Wie bildungsklick.de berichtet, wird in dem Flyer die aktuelle rechtliche Lage erläutert. Für 20 Cent ist der Flyer über das DSW bestellbar. Beispielweise dürfen Studenten mit Bafög-Förderung momentan im Monat durchschnittlich nicht mehr als ca. 407 Euro verdienen, obwohl die Minijob-Grenze auf 450 Euro angehoben wurde. Ab dem Wintersemester 2016/2017 – im Zuge der 25. Bafög-Novelle – dürfen dann aber auch Bafög-Beziehende für den vollen Betrag von 450 Euro arbeiten, ohne dabei Abzüge vom Bafög-Satz zu riskieren. Verdient man zu viel, kann das Auswirkungen auf die Kranken-, die Renten- oder auch die Sozialversicherung haben. Der Flyer behandelt daher alle wichtigen Fragen rund um den Nebenverdienst, die Steuern und die Versicherung. Zwei Drittel aller Studenten arbeiten neben dem Studium, um sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Bei den Beratungsstellen des Deutschen Studentenwerks können sich alle Interessierten kostenlos beraten lassen.

Neues Netzwerk für Personalentwicklung an deutschen Universitäten
Wie die Pressestelle der UDE mitteilt, hat sich jetzt bundesweit ein Netzwerk für Personalentwicklung gebildet. Momentan sind Personalentwickler von fünf Universitäten beteiligt: aus Konstanz, Mainz, Aachen, Darmstadt und eben Duisburg-Essen. Alle anderen Hochschulen mit strukturierter Personalentwicklung können sich der Kooperationsvereinbarung anschließen. Das Netzwerk soll durch eine Plattform Austauschmöglichkeiten von Expertenwissen ermöglichen und darüber hinaus auch gemeinsame Qualitätsstandards schaffen, um die Professionalisierung voranzutreiben. Die Auftaktveranstaltung wird im Januar 2015 sein.

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