Hochschulen aktuell KW 06

Februar 5, 2015 in Hochschulen Aktuell

Kostenlose Campus-Cloud „Sciebo“ für sicheren Datenaustausch

Vorgestern wurde einer der größten kostenlosen Cloud-Dienste ganz Deutschlands in Betrieb genommen. Laut dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW startete „Sciebo“ an 22 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Ein sicherer Transfer von Daten und ein Datenvolumen von 30 Gigabyte pro Hochschulangehörigem oder Studierendem seien möglich.
Die Cloud bietet unter anderem einen weltweiten Datenabruf über das Internet und die Bearbeitung der Dokumente von mehreren Nutzern gleichzeitig sowie die automatische Synchronisation auf unterschiedlichen Endgeräten.
Das Land NRW unterstützt „Sciebo“ mit 2,8 Millionen Euro.
Die Speicherung erfolgt ausschließlich an den Unirechenzentren in Münster, Bonn und an der Universität Duisburg-Essen. So sei das strenge deutsche Datenschutzgesetz aufrecht zu erhalten.
Die Cloud ist insgesamt für ca. 500.000 Nutzer ausgelegt; größeren Forschungsprojekten kann bei Bedarf aber mehr Speicherkapazität eingeräumt werden.

Institut für Zellbiologie der Universität Duisburg-Essen beteiligt sich am europäischen Ausbildungsnetzwerk in der Krebstherapie

Das Institut für Tumorforschung der Medizinischen Fakultät der UDE erhält eine halbe Millionen Euro, um die Krebsforschung voranzutreiben. Im internationalen Austausch des Marie Curie-Projekts „RADIATE“ mit dem Hauptsitz in Oxford sollen die Schnittstellen der Strahlenbiologie, der Radioonkologie und Krebsforschung vereint werden. Wie die Pressestelle der UDE berichtet fördert die EU das Projekt ab dem 1. April mit insgesamt mehr als drei Millionen Euro.
Krebs wird mit Medikamenten, durch Operationen oder per Bestrahlung bekämpft. Um diese häufigste Todesursache in den Industrienationen erfolgreicher zu erforschen, sollen neue therapeutische Ansätze mit „RADIATE“ gefunden werden. Die Strahlentherapie sollte dahingehend biologisch optimiert werden, dass sie Resistenzen von Zellen durchbricht. Dafür steht den Forschern in den nächsten vier Jahren die modernste Technik zur Verfügung wie das Hochdurchsatz-Screening oder einzelne Bildgebungsverfahren.

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