Hochschulen Aktuell KW 24

Juni 14, 2017 in Hochschulen Aktuell

Die Nachfrage nach internationalen Stipendien steigt weiter an

Wie bildungsklick.de berichtet, zog der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) auf seiner Jahreskonferenz eine positive Bilanz. Demnach konnten im Jahr 2016 die Auslandsaufenthalte von ca. 130.000 Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Professorinnen und Professoren gefördert werden. Die Zahl der Geförderten aus dem Ausland belief sich auf über 55.000, was im Vergleich mit dem Jahr 2015 einen Anstieg von 8 Prozent bedeutet. Ein besonders hohes Interesse an Stipendienprogrammen wurde bei ausländischen Graduierten festgestellt. Auch die strukturierten Master-und Promotionsprogramme sind für Studierende und junge Wissenschaftler aus Entwicklungs-und Schwellenländer besonders attraktiv. Auch trat die Wichtigkeit von internationalen Hochschulkooperationen in den Vordergrund. Denn wie die DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland feststellte, seien Wissenschaftskooperationen für beide Seiten eine Win-Win-Situation. Deutschland hätte so im Ausland ein gutes Instrument sich zu vernetzen und Entwicklungs-und Schwellenländer hätten mit Deutschland einen Partner der Anstoß für Modernisierung und Reformen geben könnte.

Studium als Perspektive für Geflüchtete

Wie in einer Pressemitteilung der Uni DUE berichtet beteiligen sich die Universität Duisburg- Essen, die RWHT-Aachen und die TU-Dortmund an dem Projekt „Perspektive Studium- Clearingstelle für Geflüchtete“. Ziel des Projekts ist es Geflüchtete auf ihrem Weg ins Studium zu beraten und zu begleiten. Das Projekt existiert bereits seit 2012 und nach den guten bereits gemachten Erfahrungen freuen sich alle Beteiligten auf die neue Vortragsreihe. Das Projektteam gibt seine Erfahrungen in Workshops und Vorträgen an Hochschulmitarbeiterinnen und Hochschulmitarbeiter und Ehrenamtliche weiter. Neben der Klärung der rechtlichen Situation von Geflüchteten sollen auch Themen wie Interkulturelle Kompetenz, Bildungssysteme in Syrien und dem Iran, sowie die Lage in der Türkei als Themen im Fokus der Vortragsreihe stehen.

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