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Hochschulen vom 17.11.2017

November 17, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschul-Wettbewerb soll Beteiligung an Förderprogramm steigern

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW richtet einen Hochschul-Wettbewerb aus, um weitere Einrichtungen in NRW zum Mitwirken an dem EU-Förderprogramm „Horizon 2020“ zu bewegen. Konkret sollen nordrhein-westfälische Hochschulen und Universitätsklinika bei dem „PROMISE“ genannten Wettbewerb Konzepte entwickeln, mit denen Einrichtungen in NRW für „Horizon 2020“ gewonnen werden können. Themen dabei sind etwa, wie der Frauenanteil in den Fördermaßnahmen gesteigert werden kann, oder auch, wie die internationale Kooperation der geförderten EU-Länder in Bezug auf „Horizon 2020“ vorangetrieben werden kann. Das Programm selbst soll bis 2020 mit etwa 80 Millionen Euro die Forschung im gesamten EU-Raum unterstützen. „PROMISE“ ist bereits der dritte NRW-Wettbewerb in diesem Rahmen.

Medizin-Stipendium für UDE-Student

„Medical Excellence“ nennt sich das Stipendium, das Tim Brandenburg von der Universität Duisburg-Essen für seine Forschung am dortigen Institut für Immunologie erhält. Nach Angabe der Pressestelle der UDE vergibt die MLP Finanzdienstleistungen AG zusammen mit Springer Medizin jedes Jahr 18 Stipendien im Bereich Medizin; darunter „Medial Excellence“, das in diesem Jahr an drei aus etwa 300 Studierenden vergeben wird und sich – pro Studierendem – auf etwa 3000€ beläuft. Neben der finanziellen Förderung wird den Stipendiaten Zugang zu gesonderten Workshops und Vorträgen gewährt. Brandenburg möchte das vor allem nutzen, um Kontakte zu Experten auf seinem Gebiet zu knüpfen, wie ihn die Pressestelle zitiert. Der 25-Jährige ist Doktorand an der UDE und erforscht die Bekämpfung von Viren mit Hilfe von Tumoren.

Hochschulen vom 14.11.2017

November 14, 2017 in Hochschulen Aktuell

Programm der Uni-Due ausgezeichnet

Das Bildungsaufsteigerprogramm „Chance hoch 2“ der Universität Duisburg-Essen wurde mit dem Divercity and Equality Award ausgezeichnet. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Uni Due hervor. Das Programm ist dazu da, Jugendliche aus Familien ohne akademischen Bildungshintergrund von der Oberstufe bis zum Hochschulabschluss zu Fördern. Dabei erhalten sie zum Beispiel ein monatliches Bildungsgeld um sich einen Laptop, Bücher und andere Materialien zu kaufen. Im Moment nehmen an dem Programm 175 junge Erwachsene Teil. Neben Deutschland kommen diese zum Beispiel aus Ländern wie dem Kosovo und Sri Lanka.

Neuer Professor für Didaktik der Chemie an der UDE

Prof. Dr. Mathias Ropohl ist neu an der UDE. Dies meldet die Pressestelle UDE. Er erforscht, wie die Ausbildung von Lehrkräften sowie der naturwissenschaftliche Unterricht verbessert werden können. Dabei ist er davon überzeugt, dass Lehrkräfte vernetzter denken müssen, damit die Schüler besser lernen können. Zuletzt arbeitete der gebürtige Essener als Juniorprofessor für Didaktik der Chemie für das Leibniz-Institut in Kiel.

Hochschulen 07.11.2017

November 7, 2017 in Hochschulen Aktuell

Protest des DHV

Der Deutsche Hochschulverband (kurz DHV) protestiert gegen die Schlechterstellung von Absolventinnen und Absolventen nicht akkreditierter Studiengänge im öffentlichen Dienst. Dies geht aus einer Pressemittteilung des DHV hervor. Absolventinnen und Absolventen nicht akkreditierte BA- und MA-Studiengänge werden derzeit in eine niedrigere Entgeltgruppe eingestuft, als ihre Kommiliton*innen aus akkreditieren Studiengängen, Dagegen will der DHV nun vorgehen.

Erforschung der Zellteilung

Was genau passiert bei einer Zellteilung? Diese Frage wollen die Forscher der Universität Duisburg-Essen beantworten. Das teilt die Pressestelle der Universität Duisburg-Essen mit. Erkenntnisse über den Prozess der Zellteilung haben die Forscher anhand von Hefe gewonnen. Dazu untersuchten sie Teile eines Hefe Kinetochors, also einer Struktur aus DNA und Proteinen. Ihre Resultate werden nun im renommierten EMBO Journal veröffentlicht. Die Erforschung der Zellteilung ist besonders relevant für die Bekämpfung von Erbkrankheiten.

Hochschulen Aktuell vom 23.10.2017

Oktober 23, 2017 in Hochschulen Aktuell

Jugendliche profitieren von Projekt der UDE

Das Institut für Berufs- und Weiterbildung der Universität Duisburg-Essen hat das Ergebnis des Projektes „Jugend partizipiert“ vorgestellt, berichtet die Pressestelle der UDE. Das Projekt lief über zwei Jahre und richtete sich an Schüler und Schülerinnen von Haupt- Real- und Gesamtschulen aus ganz NRW.
Diese durften sich politische Themen aussuchen mit denen sie sich innerhalb eines Schuljahres beschäftigen wollten. Begegnungen mit Politikern wurden für das Projekt auch arrangiert.
Dabei fiel auf, dass die Jugend und die Politik sich gegenseitig als fremde Welten empfanden, wogegen das Projekt helfen sollte.
Von der aktiven Teilnahme an politischen Prozessen profitierten vor allem sozial benachteiligte SchülerInnen.
Diese neigten laut Prof. Dr. Helmut Bremer dazu, sich selbst auszuschließen, da sie den Umgang mit Politik kaum gewohnt sind.
Ein konstanter Austausch zwischen Jugendlichen und Politikern kann in Zukunft jedoch dazu führen, dass die Distanz zwischen den beiden Gruppen deutlich verringert wird.

Maschinen statt Menschen in der Logistikbranche

Wie die Pressestelle der Universität Duisburg-Essen berichtet, unterstützt die Uni Due ab sofort das Projekt ADINA.
Dieses fördert Automatisierungstechniken und ergonomische Unterstützung im Logistik Bereich. Unter anderem sollen das Umpacken und Einsortieren von Waren erleichtert werden.
Da diese Arbeiten hauptsächlich manuell ausgeführt werden und es deshalb häufig zu körperlichen Problemen kommt, gehen der Branche die Mitarbeiter aus.
ADINA soll deshalb diese Arbeitsplätze attraktiver machen und testet nun, wie sich Roboter oder Körperstützen in diesem Bereich nützlich machen könnten.
Das Projekt wird für 3 Jahre mit 1,2 Millionen Euro vom Land NRW und durch Mittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung gefördert.

Hochschulen Aktuell KW 41

Oktober 11, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 11.10.2017

Professor der Uni due darf am Ironman auf Hawaii teilnehmen
Professor Dr. Joachim Prinz von der Universität Duisburg Essen kam bei dem Iron Man in Barcelona als siebter ins Ziel wie die Pressestelle der Uni berichtet.
Damit qualifizierte er sich, zu seiner Überraschung, für den Iron Man auf Hawaii im nächsten Jahr. Prinz sagte dazu „Jeder Triathlet träumt davon. (…) Hawaii ist ein Mythos“. Mit der Qualifizierung hatte der Professor nicht gerechnet, da er seit einem Jahr Problem mit der Achillessehne hat.

Arbeitslosigkeit von Akademikern auf Rekordtief

Die Arbeitslosigkeit von Akademikern ist auf dem niedrigsten Stand seit 1980. Dies meldet die Bundesagentur für Arbeit.
Im Jahre 2016 lag die Arbeitslosenquote bei 2,3 Prozent. Damit sank sie im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent.
Im Westen Deutschlands war die Arbeitslosenquote 2016 leicht niedriger im Vergleich zum Osten.

Neue Professorin am Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Essen

Christel Depienne hat die Professur für Molekulargenetik neurogenetischer Entwicklungsstörungen an der Uni Duisburg-Essen übernommen.
Depienne beschäftigt sich in ihren Studien mit genetischen Grundlagen von autistischen Erkrankungen und genetischen Formen von Epilepsien bei Kindern.
Bis zu ihrer Professur an der Uni DuE war Depienne Leiterin des zytogenetischen Labors des Universitätsklinikums in Straßburg.

Hochschulen Aktuell KW 40

Oktober 4, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 04.10.2017

UDE Projekt gewinnt Lernförderpreis

Das Lernförderprojekt „Schule ist auf´m Platz“ wird mit dem Bildungspreis „Lernanstoß 2017“ von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur ausgezeichnet. Dies berichtet die Universität Duisburg-Essen. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Ferienprogramm für 25 Schüler, die von der Grundschule beispielsweise auf die Realschule oder das Gymnasium wechseln. Dieser Sprung soll den Kindern durch ein lernmotiviertes Betreuungsprogramm in den Ferien erleichtert werden. Das Projekt ist in Kooperation mit dem Rot Weiß Essen und in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt entstanden. Von der Jury wurden unter anderem der nachgewiesene Effekt des Projekts, sowie der hohe Mädchenanteil von 40% gelobt. Der Preis wird Mitte des Monats überreicht und beläuft sich auf eine Höhe von 5000€.

Vergangenheit muss weiter aufgeklärt werden

Zum gestrigen Tag der deutschen Einheit hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung, kurz BMBF, ein neues Forschungsprojekt vorgestellt. Dabei soll untersucht werden, inwiefern Mitarbeiter in den zentralen DDR-Behörden auch nach 1949 noch in den Nationalsozialismus verwickelt waren. In vielen Bundesministerien außerhalb der ehemaligen DDR sei die Vorläufersituation schon untersucht worden. Das neue Förderprojekt will nun klären, in welchem Umfang sich Nationalsozialisten an der Wissenschafts- und Bildungspolitik der DDR beteiligt haben. Dies sei ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen, so Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Der BMBF fördert dafür den Forschungsverband SED-Staat der Freien Universität Berlin mit insgesamt 750.000€.
Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.

 

Hochschulen Aktuell KW 32

August 7, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 07.08.2017

Bafög Statistik veröffentlicht
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Bafög Statistik vom letzten Jahr vorgestellt. Aus dieser geht hervor, dass die Schüler und Studenten, die Bafög Förderung erhalten durchschnittlich mehr Geld bekommen als im Vorjahr. Der Förderbeitrag für Studierende stieg um 16 Euro, der für Schülerinnen und Schüler um 14 Euro. Gleichzeitig ging die Zahl der Geförderten jedoch zurück. Im Vergleich zum Vorjahr um minus 5,5 Prozent. Gründe für diesen Rückgang sind laut Bundesministerin Johanna Wanka die positive Entwicklung der Einkommen und die anhaltende hohe Erwerbstätigenquote. Außerdem lobte Wanka die Bafög Reform von 2016, die zur Erhöhung der Wohn- und Kinderbetreuungszuschläge geführt hat.

Visuelle Mehrsprachigkeit im Ruhrgebiet
Im Ruhrgebet spiegelt sich die große Mehrsprachigkeit auch in Straßenschildern wieder, dies geht aus einer Pressemitteilung der Uni-Due hervor. Ein Forschungsprojekt, in Kooperation der Uni Duisburg-Essen und der Ruhr-Uni Bochum, untersuchte drei Jahre lang die Sprachenvielfalt im Ruhrgebiet anhand von öffentlicher Schriftsprache. Es wurden neben der Analyse von Schildern, Plakaten und Postern, Vor-Ort Befragungen von Passanten durchgeführt. Insgesamt wurde das Forschungsprojekt in 8 Städten durchgeführt, unter anderem auch in Essen und Duisburg. Von knapp 1.000 befragten Personen mit und ohne Migrationshintergrund, bewerten 63% mehrsprachige Schilder als gut und hilfreich. Der Rest kritisiert, dass die Übersichtlichkeit darunter leide und Migranten der deutschen Sprache mächtig sein sollten.

Hochschulen Aktuell KW 29

Juli 19, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 19.07.2017

Rekord der Hochschuleinschreibungen von Ausländern
Mit 355.000 sind 2017 mehr ausländische Studierende an deutschen Universitäten eingeschrieben, als je zuvor. Dies meldet das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das von den Hochschulen und Politik für 2020 gesteckte Ziel von 350.000 ausländischen Studierenden wurde somit schon jetzt übertroffen. Die Zahl der immatrikulierten Ausländer hat sich insgesamt in den letzten zehn Jahren um 37 Prozent erhöht. Deutschland ist weltweit nach den USA, Großbritannien, Australien und Frankreich das beliebteste Ziel internationaler Studierender. Die meisten Studierenden mit 13 Prozent stammen aus China, gefolgt von Indien mit 6 und Russland mit 5 Prozent.

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Hochschulen Aktuell KW 27

Juli 5, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 05.07.2017

ICAN wird drei weitere Jahre gefördert
Das Interdisciplinary Center for Analytics on the Nanoscale der Universität Duisburg-Essen, kurz ICAN, erhählt für drei weitere Jahre Förderung. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Uni DuE hervor.
Das ICAN beschäftigt sich mit Fragen rund um Kohlenstoffatome. Zum Beispiel ob sich unter Millionen Kohlenstoffatomen ein Eisenatom befindet. Jetzt wird es für drei weiter Jahre gefördert. Laut eines Gutachtens der Deutschen Forschungsgemeinschaft, sei das ICAN international wettbewerbsfähig auf höchstmöglichem Niveau. Besonders gelobt wurden die durchdachte Auswahl an Großgeräten und der Service den das Analytik Zentrum bietet. Insgesamt sind 48 Anträge auf Förderung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingegangen, 14 wurden davon bewilligt.


Dr. Elsa Sanchez Garcia ist neu an der UDE

Wie die Pressestelle der UDE berichtet, forscht eine neue Doktorandin an der Universität Duisburg-Essen. Das zentrale Forschungsthema Dr. Sanchez Garcias ist es, wie Moleküle wichtige physiologische Prozesse steuern. Ihre Forschung ist Teil des Programms „Molecular and Chemical Cell Biology“ des Zentrums für Medizinische Biotechnologie. Es ist interdisziplinär ausgerichtet und verbindet die molekulare Zellbiologie und Genetik mit Chemie und struktureller Biologie. Sie wurde jetzt zu einer Professur für Computational Biochemestry an der Fakultät für Biologie unserer Universität berufen. 1999 studierte Elsa Sanchez Garcia an der University of Havanna. Später kam sie nach Deutschland und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

Hochschulen Aktuell KW 26

Juni 28, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 28.06.2017
UDE als Gründungspartner des DeZIM

Das Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung an der UDE lässt sich offiziell als Gründungspartner für das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung, kurz DeZIM, in Berlin feiern. Dies geht aus einer Pressemitteilung der UDE hervor. Die Idee hinter dahinter, besteht aus einem Zwei-Säulen-Modell: dem DeZIM-Institut in Berlin und der bundesweit aktiven DeZIM-Gemeinschaft. Dazu zählen Kooperations- und Interaktionspartner, wie das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung oder auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Das Konzept DeZIM sieht vor, bestehende Netzwerke weiterzuentwickeln, Redundanzforschungen zu vermeiden und einen besseren und internen Datenzugang für die Partner zu gewährleisten. Das Ziel ist es langfristig Brüche in der Forschung zu vermeiden, aber auch die Integrations- und Migrationsforschung in Deutschland nachhaltig zu verbessern und zukunftssicherer aufzubauen.
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