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Hochschulen Aktuell KW 24

Juni 14, 2017 in Hochschulen Aktuell

Die Nachfrage nach internationalen Stipendien steigt weiter an

Wie bildungsklick.de berichtet, zog der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) auf seiner Jahreskonferenz eine positive Bilanz. Demnach konnten im Jahr 2016 die Auslandsaufenthalte von ca. 130.000 Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Professorinnen und Professoren gefördert werden. Die Zahl der Geförderten aus dem Ausland belief sich auf über 55.000, was im Vergleich mit dem Jahr 2015 einen Anstieg von 8 Prozent bedeutet. Ein besonders hohes Interesse an Stipendienprogrammen wurde bei ausländischen Graduierten festgestellt. Auch die strukturierten Master-und Promotionsprogramme sind für Studierende und junge Wissenschaftler aus Entwicklungs-und Schwellenländer besonders attraktiv. Auch trat die Wichtigkeit von internationalen Hochschulkooperationen in den Vordergrund. Denn wie die DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland feststellte, seien Wissenschaftskooperationen für beide Seiten eine Win-Win-Situation. Deutschland hätte so im Ausland ein gutes Instrument sich zu vernetzen und Entwicklungs-und Schwellenländer hätten mit Deutschland einen Partner der Anstoß für Modernisierung und Reformen geben könnte.

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Hochschulen KW 23

Juni 7, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 07.06.2017

Studienabbrecher finden häufig eine andere Arbeit

Eine Studie vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (D Z H W) zeigt, dass viele Studenten ihr Studium abbrechen, aber trotzdem den Wechsel in andere Berufe gut schaffen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Studie zum Thema Studienabbruch in Auftrag gegeben und hat jetzt das Ergebnis vorgestellt.
Das D Z H W hat herausgefunden, dass 29% aller Bachelorstudierenden ihr Studium nicht beenden, an Universitäten liegt die Quote bei 32%. Allerdings gestalten viele Studienabbrecher ihr Berufsleben von da an erfolgreich: Ein halbes Jahr nach dem Abbruch haben 43% eine Ausbildung angefangen und 31% gehen einer anderen Beschäftigung nach.
Der häufigste Grund für einen Studienabbruch ist laut der Studie die Menge an unbewältigten Leistungsanforderungen innerhalb des Studiums.
Eine Teilstudie der Mercator Stiftung zeigt außerdem, dass Studenten mit Migrationshintergrund eine deutlich höhere Abbruchquote aufweisen. Gründe dafür sind zum Beispiel die soziale Herkunft und familiäre Situationen.
Als Konsequenz aus den Ergebnissen der Studie will das BMBF u.a. die Berufsorientierung an Schulen noch weiter ausbauen und gezielt Studienanfänger noch mehr unterstützen und bessere Rahmenbedingungen schaffen.

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Hochschulen Aktuell KW 20

Mai 17, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulausgaben stiegen erstmals auf 50 Milliarden Euro

Die Ausgaben der öffentlichen, privaten und kirchlichen Hochschulen haben 2015 erstmals 50 Milliarden Euro erreicht. Dies meldet das Statistische Bundesamt. Das waren etwa vier Prozent mehr als im Jahr 2014. Die größten Ausgaben verzeichnete dabei wie in den vergangenen Jahren das Personal mit fast 29 Milliarden Euro. Das sind mehr als die Hälfte der gesamten Hochschulausgaben. Danach folgen der Sachaufwand mit etwa 17 Milliarden und die Investitionen mit viereinhalb Milliarden Euro.

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Hochschulen Aktuell: KW 19

Mai 10, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 10.05.2017

UDE bei Hochschulranking gut platziert

Die Universität Duisburg-Essen (kurz UDE) hat erneut beim Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung gut abgeschnitten. Dies meldet die Pressestelle der UDE. Viele der überprüften Fächer der UDE wie zum Beispiel VWL erreichten Spitzenpositionen. Im Mittelfeld blieben eher die BWL-Fächer und die Wirtschaftsinformatik. Beim Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung wurden dieses Jahr mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen mit über 10.000 Studiengängen untersucht. Die Ergebnisse kann man im neuen Studienführer der Zeitung die Zeit einsehen.

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Hochschulen Aktuell: KW 18

Mai 3, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 02.05.2017

NRW- Parteien zum Thema Hochschule
Am 14. Mai sind Landtagswahlen in NRW, folgendes sagen die Parteien zum Thema Hochschule.
Die SPD möchte den Wildwuchs der Studiengänge beenden und die CDU will, dass die Hochschulfreiheit wieder hergestellt wird, dies haben die Parteien in einem Gespräch mit RP-Online formuliert. Die FDP ist ganz der Meinung der CDU auch sie wollen den Hochschulen vor Ort wieder mehr Freiheit gewähren. Heraussticht vor allem die AfD, sie würde gerne zurück zu den Studienabschlüssen Staatsexamen, Magister und Diplom. Das haben die Parteien auf die Frage geantwortet, was das Land für Hochschulen tun muss. Als die Parteien spezifischer gefragt wurden, was sie von den Studiengebühren halten, sind sich die Parteien nahezu einig. Sie sind gegen jegliche Form der Studiengebühr. Nur die FDP findet, dass die Hochschulen selbst entscheiden sollten, ob sie Studiengebühren einführen oder nicht. Aber auch die FDP hält eine Obergrenze von 500 Euro für angebracht.

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Hochschulen Aktuell: KW 17

April 24, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 24.04.2017

Wanka tritt Frühjahrsreise an
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka befindet sich derzeit auf ihrer Frühjahrsreise unter dem Motto „Zukunft der Jugend- Berufliche Bildung 2017“. Demnach besucht sie bundesweit 12 verschiedene Ausbildungsorte. Dies berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Um die Berufsbildung auszubauen und zu stärken, will Wanka vor allem mit denjenigen ins Gespräch kommen, die die Ausbildung von Morgen fördern. Ziel ist es innovative Ideen und Technologien umzusetzten und das duale Ausbildungssystem weiterzuentwickeln. Am 04.Mai wird Wanka auch nach Duisburg und Essen reisen. Hier besucht sie Das Berufskolleg der Binnenschiffer, das Schulschiff RHEIN, sowie die KAUSA Servicestelle.

Universitäten stellen weiterhin Zeitverträge aus
Laut Bildungsklick.de haben an staatlichen Hochschulen immer noch fast 65 Prozent der Wissenschaftler befristete Arbeitsverträge. Dies geht aus dem aktuellen Hochschulbarometer hervor. Das Ergebnis liegt vor allem an dem hohen Anteil an Nachwuchswissenschaftlern. Die Hochschulleiter finden die Zeitverträge anders als die Öffentlichkeit und die Politik nicht problematisch. Sie sind dafür, dass auch weiterhin mehr als die Hälfte des wissenschaftlichen Personals nur auf Zeit angestellt ist. Durchschnittlich wird jede vierte universitäre Lehrveranstaltung in Deutschland nicht von hauptamtlichen Mitarbeitern gehalten.

Hochschulen Aktuell: KW 16

April 19, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 19.04.2017

Uni Due veranstaltet Lehrer Workshops zur technischen Bildung
In der Universität Duisburg-Essen findet vom 15. Bis zum 17. Juni ein Lehrer Workshop zur technischen Bildung statt, dies geht aus einer Pressemitteilung der Uni Due hervor. Ziel ist es Lehrern zu zeigen, wie man Kinder den Umgang mit Technik beibringen kann. Die Workshops werden veranstaltet vom Center of Excellence for Technology Educacion. Themen werden unter anderem sein wie man Technikbegeisterung bei Schülern wecken kann und wie Schüler ihre analytischen Fähigkeiten nutzen können, um Probleme zu lösen. Eine Anmeldung zu den unterschiedlichen Wokshops ist noch bis zum 30. April möglich.

Forscher warnen vor Noteninflation an deutschen Unis
Gerd Grözinger und Volker Müller-Benedict mahnen, dass die Noten an deutschen Unis immer weniger aussagen, dies berichtet t-online.de. In ihrer Studie „Noten an deutschen Hochschulen“ haben die Forscher und ihr Team drei Jahre lang rund 700 000 Examensnoten ausgewertet. Das Ergebnis ist, dass die Noten zwar immer besser werden, aber auch immer weniger aussagen. Deshalb fordern die Forscher nun, dass die Noten vergleichbar sein sollten, um Ungerechtigkeit zu beenden. Eine Möglichkeit das zu erreichen könnte sein, dass das statistische Bundesamt regelmäßig die bundesweiten Durchschnittsnoten der Fächer veröffentlicht. So könnten zukünftige Arbeitgeber die Noten besser einordnen.

Hochschulen Aktuell: KW 15

April 10, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 10.04.2017

Studierende ohne akademische Bildungsherkunft gehen im Studium weniger ins Ausland
Laut einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung gehen Studierende, deren Eltern keine Akademiker sind, seltener für ein Auslandssemester oder einen Praktikumsaufenthalt ins Ausland. Als Gründe für eine Entscheidung gegen einen Auslandsaufenthalt geben die Studierenden häufig die Unsicherheit über die entstehenden Kosten an. Der wichtigste Hinderungsgrund für Studierende mit Akademiker-Eltern sind Hingegen die Familie und die persönlichen Beziehungen. Mobilitätsprogramme, wie Erasmus, werden dabei häufiger von Studierenden ohne akademische Bildungsherkunft genutzt.

UDE auf Platz 13 des Young University Rankings

Die Universität Duisburg-Essen hat sich erneut um 4 Plätze verbessert. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Uni DUE hervor. Ausgezeichnet werden Universitäten, die noch keine 50 Jahre alt sind und die sich in kurzer Zeit stark entwickelt haben. Kriterien für das Ranking sind zum Beispiel die Häufigkeit zitierter Artikel in Fachzeitschriften, Industriekooperationen oder auch statistische Verhältnisse wie Personal pro Student. Auf Platz eins ist die École Polytechnique Fédérale de Losanne in der Schweiz, direkt dahinter die Hong Kong University of Science an Technology. Aus Deutschland sind noch Universitäten aus Ulm und Kalsruhe vor der UDE.

Hochschulen Aktuell KW 12

März 20, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 20.03.2017

Studierende bevorzugen immer noch klassische Unterrichtsmittel
Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung sind Studierenden immer noch klassische Unterrichtsmittel wie die Tafel am liebsten. Zwar wünschen sich etwa 80 Prozent der Studierenden mehr digitale Angebote rund um die Lehrveranstaltung. Aber nur ca. 20 Prozent stimmen für ausschließlich digitale Unterrichtsmittel. Generell kommt es den meisten Studierenden eher darauf an, dass die Dozenten fachlich kompetent sind, egal welche Medien benutzt werden. Bei den Lehrenden setzen mittlerweile 90 Prozent im Unterricht digitale Lehrangebote ein. Trotzdem sehen Dozenten immer noch viele Probleme wie zum Beispiel rechtliche Aspekte wie Datenschutz, aber auch hohe Kosten für die Beschaffung von digitalen Lehrinhalten.

Maximal 59 Kilometer bis zur nächsten Hochschule
Studieninteressierte müssen in Deutschland maximal 59 Kilometer Luftlinie zur nächsten Universität zurücklegen. Dies geht aus einer Analyse des Zentrums für Hochschulentwicklung hervor. Einwohner in NRW, dem Saarland und Hessen brauchen sogar nur 40 Kilometer. Grund dafür ist ein starkes Wachstum der Hochschulen. Von den 619 deutschen Hochschulen ist fast die Hälfte in den letzten 25 Jahren entstanden. Fast 85 Prozent der Neugründungen waren dabei Fachhochschulen. Bundesweit gibt es die meisten neuen Hauptstandorte in Berlin, gefolgt von Baden-Württemberg und NRW.

Hochschulen Aktuell KW 06

Februar 9, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 09.02.2017

Experte für schwarze Löcher an der Universität Duisburg-Essen

Wie die Universität Duisburg-Essen meldet, ist Professor William Unruh, Experte der Quanteneffekte von schwarzen Löchern, derzeit zu Besuch an der Fakultät für Physik. Neben Stephen Hawking ist Unruh einer der bekanntesten Forscher auf dem Gebiet. Schwarze Löcher sind immer noch ein Mysterium. Sie besitzen eine so große Gravitationskraft, dass nichts – noch nicht einmal Licht- ihnen entkommen kann. Sie senden dabei aber trotzdem Strahlung aus. Woher diese kommt, untersucht Professor Unruh in seinen Forschungen. An der UDE wird nun versucht, im Labor einen Effekt zu erzeugen, der den schwarzen Löchern sehr ähnlich ist. Erste Experimente waren bereits erfolgreich.

Neues Forschungszentrum für Integrations- und Migrationsforschung an der UDE

Am 8. Februar wurde das neue Forschungszentrum „InZentIM“ an der Universität Duisburg-Essen eröffnet. Dies meldet die Pressestelle der UDE. Mehr als 60 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen befassen sich zurzeit mit den Bedingungen, Prozessen und den Folgen von Integration und Migration. Das neue Interdisziplinäre Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung soll nun helfen die Kompetenzen zu bündeln und weiter auszubauen. Geplante Forschungsschwerpunkte sind dabei unter anderem die Sprache und die Kommunikation, die Kultur und Religion und die Gesundheit und das Wohlbefinden. In Zukunft beteiligt sich das Zentrum darüber hinaus an dem Aufbau eines Bundesweiten Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung.