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Hochschulen Aktuell KW 20

Mai 17, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulausgaben stiegen erstmals auf 50 Milliarden Euro

Die Ausgaben der öffentlichen, privaten und kirchlichen Hochschulen haben 2015 erstmals 50 Milliarden Euro erreicht. Dies meldet das Statistische Bundesamt. Das waren etwa vier Prozent mehr als im Jahr 2014. Die größten Ausgaben verzeichnete dabei wie in den vergangenen Jahren das Personal mit fast 29 Milliarden Euro. Das sind mehr als die Hälfte der gesamten Hochschulausgaben. Danach folgen der Sachaufwand mit etwa 17 Milliarden und die Investitionen mit viereinhalb Milliarden Euro.

Kein bundesweiter Studienplatzmangel

Wie Bildungsklick.de berichtet, gibt es laut der Bundesregierung keinen bundesweiten Studienplatzmangel. Diese äußerte sich auf eine Anfrage Der Linken, in der die Partei kritisierte, dass im Wintersemester mehr als 11.500 Studienplätze nicht besetzt wurden. Gleichzeitig hätten tausende Studienberechtigte keinen Studienplatz erhalten. Das sogenannte Dialogorientierte Serviceverfahren soll die Bewerbungs- und Zulassungskoordination verbessern. Dieses Verfahren wurde zwar unter finanzieller Förderung des Bundes entwickelt, die Förderung ist jedoch 2012 ausgelaufen. Für die weitere Durchführung des Verfahrens sei nun allein die Stiftung für Hochschulzulassung zuständig. Aus Sicht der Bundesregierung liegt das Problem nicht beim Zulassungsrecht, sondern bei der Verfahrenspraxis. Durch Mehrfachbewerbungen gibt es zeitaufwendige Nachrückverfahren, die noch nicht zum Beginn des Semesters abgeschlossen sind.

Hochschulen Aktuell: KW 19

Mai 10, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 10.05.2017

UDE bei Hochschulranking gut platziert

Die Universität Duisburg-Essen (kurz UDE) hat erneut beim Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung gut abgeschnitten. Dies meldet die Pressestelle der UDE. Viele der überprüften Fächer der UDE wie zum Beispiel VWL erreichten Spitzenpositionen. Im Mittelfeld blieben eher die BWL-Fächer und die Wirtschaftsinformatik. Beim Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung wurden dieses Jahr mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen mit über 10.000 Studiengängen untersucht. Die Ergebnisse kann man im neuen Studienführer der Zeitung die Zeit einsehen.

 

Studienplatzverteilung funktioniert immer noch nicht

Laut Spiegel Online hat das sogenannte Dialogorientierte Service Verfahren zur Verteilung von zulassungsbeschränkten Studiengängen immer noch Probleme. Unter anderem liegt dies daran, dass zu wenig staatliche Hochschulen an dem Verteilungssystem teilnehmen. Im vergangenen Wintersemester waren 103 der 180 staatlichen Universitäten in der Studienplatz-Datenbank vertreten. Kommendes Wintersemester sollen es maximal 130 sein. Daher werden Jahr für Jahr über 10.000 Studienplätze aus Fächern wie Medizin und Jura nicht besetzt. Die Politik fordert eine flächendeckende Einführung des Verteilungsverfahrens. Viele Hochschulen möchten jedoch ihr eigenes Auswahlverfahren behalten.

 

Hochschulen Aktuell: KW 18

Mai 3, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 02.05.2017

NRW- Parteien zum Thema Hochschule
Am 14. Mai sind Landtagswahlen in NRW, folgendes sagen die Parteien zum Thema Hochschule.
Die SPD möchte den Wildwuchs der Studiengänge beenden und die CDU will, dass die Hochschulfreiheit wieder hergestellt wird, dies haben die Parteien in einem Gespräch mit RP-Online formuliert. Die FDP ist ganz der Meinung der CDU auch sie wollen den Hochschulen vor Ort wieder mehr Freiheit gewähren. Heraussticht vor allem die AfD, sie würde gerne zurück zu den Studienabschlüssen Staatsexamen, Magister und Diplom. Das haben die Parteien auf die Frage geantwortet, was das Land für Hochschulen tun muss. Als die Parteien spezifischer gefragt wurden, was sie von den Studiengebühren halten, sind sich die Parteien nahezu einig. Sie sind gegen jegliche Form der Studiengebühr. Nur die FDP findet, dass die Hochschulen selbst entscheiden sollten, ob sie Studiengebühren einführen oder nicht. Aber auch die FDP hält eine Obergrenze von 500 Euro für angebracht.

Wissenschaftsrat will übergeordnete Strategie für Lehre in Hochschulen
Wie der Wissenschaftsrat in seinem neuen Positionspaper mitteilt, sind in den letzten Jahren viele innovative Lehrprojekte entstanden. Es gibt jedoch noch keine übergeordnete Strategie für den Bereich der Lehre an allen Hochschulen. Um das zu erreichen müsse man sich jedoch zunächst auf gemeinsame Ziele einigen. Mit Verantwortlich sollen dabei der Bund und die Länder sein. Erprobte und wirkungsvolle Strukturen sollten durch die Grundausstattung der Hochschule und nicht durch temporäre Mittel finanziert werden.

Hochschulen Aktuell: KW 17

April 24, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 24.04.2017

Wanka tritt Frühjahrsreise an
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka befindet sich derzeit auf ihrer Frühjahrsreise unter dem Motto „Zukunft der Jugend- Berufliche Bildung 2017“. Demnach besucht sie bundesweit 12 verschiedene Ausbildungsorte. Dies berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Um die Berufsbildung auszubauen und zu stärken, will Wanka vor allem mit denjenigen ins Gespräch kommen, die die Ausbildung von Morgen fördern. Ziel ist es innovative Ideen und Technologien umzusetzten und das duale Ausbildungssystem weiterzuentwickeln. Am 04.Mai wird Wanka auch nach Duisburg und Essen reisen. Hier besucht sie Das Berufskolleg der Binnenschiffer, das Schulschiff RHEIN, sowie die KAUSA Servicestelle.

Universitäten stellen weiterhin Zeitverträge aus
Laut Bildungsklick.de haben an staatlichen Hochschulen immer noch fast 65 Prozent der Wissenschaftler befristete Arbeitsverträge. Dies geht aus dem aktuellen Hochschulbarometer hervor. Das Ergebnis liegt vor allem an dem hohen Anteil an Nachwuchswissenschaftlern. Die Hochschulleiter finden die Zeitverträge anders als die Öffentlichkeit und die Politik nicht problematisch. Sie sind dafür, dass auch weiterhin mehr als die Hälfte des wissenschaftlichen Personals nur auf Zeit angestellt ist. Durchschnittlich wird jede vierte universitäre Lehrveranstaltung in Deutschland nicht von hauptamtlichen Mitarbeitern gehalten.

Hochschulen Aktuell: KW 16

April 19, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 19.04.2017

Uni Due veranstaltet Lehrer Workshops zur technischen Bildung
In der Universität Duisburg-Essen findet vom 15. Bis zum 17. Juni ein Lehrer Workshop zur technischen Bildung statt, dies geht aus einer Pressemitteilung der Uni Due hervor. Ziel ist es Lehrern zu zeigen, wie man Kinder den Umgang mit Technik beibringen kann. Die Workshops werden veranstaltet vom Center of Excellence for Technology Educacion. Themen werden unter anderem sein wie man Technikbegeisterung bei Schülern wecken kann und wie Schüler ihre analytischen Fähigkeiten nutzen können, um Probleme zu lösen. Eine Anmeldung zu den unterschiedlichen Wokshops ist noch bis zum 30. April möglich.

Forscher warnen vor Noteninflation an deutschen Unis
Gerd Grözinger und Volker Müller-Benedict mahnen, dass die Noten an deutschen Unis immer weniger aussagen, dies berichtet t-online.de. In ihrer Studie „Noten an deutschen Hochschulen“ haben die Forscher und ihr Team drei Jahre lang rund 700 000 Examensnoten ausgewertet. Das Ergebnis ist, dass die Noten zwar immer besser werden, aber auch immer weniger aussagen. Deshalb fordern die Forscher nun, dass die Noten vergleichbar sein sollten, um Ungerechtigkeit zu beenden. Eine Möglichkeit das zu erreichen könnte sein, dass das statistische Bundesamt regelmäßig die bundesweiten Durchschnittsnoten der Fächer veröffentlicht. So könnten zukünftige Arbeitgeber die Noten besser einordnen.

Hochschulen Aktuell: KW 15

April 10, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 10.04.2017

Studierende ohne akademische Bildungsherkunft gehen im Studium weniger ins Ausland
Laut einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung gehen Studierende, deren Eltern keine Akademiker sind, seltener für ein Auslandssemester oder einen Praktikumsaufenthalt ins Ausland. Als Gründe für eine Entscheidung gegen einen Auslandsaufenthalt geben die Studierenden häufig die Unsicherheit über die entstehenden Kosten an. Der wichtigste Hinderungsgrund für Studierende mit Akademiker-Eltern sind Hingegen die Familie und die persönlichen Beziehungen. Mobilitätsprogramme, wie Erasmus, werden dabei häufiger von Studierenden ohne akademische Bildungsherkunft genutzt.

UDE auf Platz 13 des Young University Rankings

Die Universität Duisburg-Essen hat sich erneut um 4 Plätze verbessert. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Uni DUE hervor. Ausgezeichnet werden Universitäten, die noch keine 50 Jahre alt sind und die sich in kurzer Zeit stark entwickelt haben. Kriterien für das Ranking sind zum Beispiel die Häufigkeit zitierter Artikel in Fachzeitschriften, Industriekooperationen oder auch statistische Verhältnisse wie Personal pro Student. Auf Platz eins ist die École Polytechnique Fédérale de Losanne in der Schweiz, direkt dahinter die Hong Kong University of Science an Technology. Aus Deutschland sind noch Universitäten aus Ulm und Kalsruhe vor der UDE.

Hochschulen Aktuell KW 12

März 20, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 20.03.2017

Studierende bevorzugen immer noch klassische Unterrichtsmittel
Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung sind Studierenden immer noch klassische Unterrichtsmittel wie die Tafel am liebsten. Zwar wünschen sich etwa 80 Prozent der Studierenden mehr digitale Angebote rund um die Lehrveranstaltung. Aber nur ca. 20 Prozent stimmen für ausschließlich digitale Unterrichtsmittel. Generell kommt es den meisten Studierenden eher darauf an, dass die Dozenten fachlich kompetent sind, egal welche Medien benutzt werden. Bei den Lehrenden setzen mittlerweile 90 Prozent im Unterricht digitale Lehrangebote ein. Trotzdem sehen Dozenten immer noch viele Probleme wie zum Beispiel rechtliche Aspekte wie Datenschutz, aber auch hohe Kosten für die Beschaffung von digitalen Lehrinhalten.

Maximal 59 Kilometer bis zur nächsten Hochschule
Studieninteressierte müssen in Deutschland maximal 59 Kilometer Luftlinie zur nächsten Universität zurücklegen. Dies geht aus einer Analyse des Zentrums für Hochschulentwicklung hervor. Einwohner in NRW, dem Saarland und Hessen brauchen sogar nur 40 Kilometer. Grund dafür ist ein starkes Wachstum der Hochschulen. Von den 619 deutschen Hochschulen ist fast die Hälfte in den letzten 25 Jahren entstanden. Fast 85 Prozent der Neugründungen waren dabei Fachhochschulen. Bundesweit gibt es die meisten neuen Hauptstandorte in Berlin, gefolgt von Baden-Württemberg und NRW.

Hochschulen Aktuell KW 06

Februar 9, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 09.02.2017

Experte für schwarze Löcher an der Universität Duisburg-Essen

Wie die Universität Duisburg-Essen meldet, ist Professor William Unruh, Experte der Quanteneffekte von schwarzen Löchern, derzeit zu Besuch an der Fakultät für Physik. Neben Stephen Hawking ist Unruh einer der bekanntesten Forscher auf dem Gebiet. Schwarze Löcher sind immer noch ein Mysterium. Sie besitzen eine so große Gravitationskraft, dass nichts – noch nicht einmal Licht- ihnen entkommen kann. Sie senden dabei aber trotzdem Strahlung aus. Woher diese kommt, untersucht Professor Unruh in seinen Forschungen. An der UDE wird nun versucht, im Labor einen Effekt zu erzeugen, der den schwarzen Löchern sehr ähnlich ist. Erste Experimente waren bereits erfolgreich.

Neues Forschungszentrum für Integrations- und Migrationsforschung an der UDE

Am 8. Februar wurde das neue Forschungszentrum „InZentIM“ an der Universität Duisburg-Essen eröffnet. Dies meldet die Pressestelle der UDE. Mehr als 60 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen befassen sich zurzeit mit den Bedingungen, Prozessen und den Folgen von Integration und Migration. Das neue Interdisziplinäre Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung soll nun helfen die Kompetenzen zu bündeln und weiter auszubauen. Geplante Forschungsschwerpunkte sind dabei unter anderem die Sprache und die Kommunikation, die Kultur und Religion und die Gesundheit und das Wohlbefinden. In Zukunft beteiligt sich das Zentrum darüber hinaus an dem Aufbau eines Bundesweiten Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung.

Hochschulaktuell KW 5

Februar 2, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 02.02.2017

40 Millionen Euro Förderung für Hochschulmedizin

Durch das Sonderprogramm „Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Lehre in der Medizin“ unterstützt das Wissenschaftsministerium die Universitätskliniken in NRW. Dies meldet die Pressestelle des Wissenschaftsministeriums. Bereits dieses Jahr fließen 40 Millionen Euro zusätzlich an die Unis. Insgesamt sieben Standorte, darunter auch das Uniklinikum Essen, erhalten ca. 6 Millionen Euro. Damit sollen unter anderem die Lehre verbessert und Umbauten finanziert werden. Die Förderung soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

Immer mehr Deutsche studieren im Ausland

Wie das Statistische Bundesamt meldet, waren im Jahr 2014 ca. 137 000 deutsche Studierende an ausländischen Universitäten eingeschrieben. Das sind fast 2 Prozent mehr als im Jahr 2013. An den beliebtesten Ländern änderte sich jedoch nichts. Auf Platz eins steht weiterhin Österreich mit einem Anteil von 20% der deutschen Auslandsstudierenden, gefolgt von den Niederlanden mit 16 und Großbritannien mit 12 Prozent. Auch umgekehrt zieht es viele Ausländer an die deutschen Universitäten. Im Wintersemester 2015/2016 waren ca. 252 000 ausländische Studierende in Deutschland eingeschrieben. Zehn Jahr zuvor waren es mit etwa 190 000 Studierenden noch deutlich weniger.

 

Hochschulen Aktuell KW 4

Januar 26, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 26.01.2017

Essener Tumorklinik wird 50
Anlässlich des 50- jährigen Bestehens der Spezialklinik für Krebserkrankte am Universitätsklinikum in Essen, wird eine Jubiläumsfeier ausgerichtet. Dies geht aus einer Pressemeldung der Universität Duisburg- Essen hervor. Demnach finden am 10. Und 11. März diesen Jahres Festveranstaltungen statt. Dazu finden Vorträge und ein Symposium in der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen statt. Unter den Gästen befinden sich auch Fritz Pleitgen, Präsident der Stiftung Deutsche Krebshilfe und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Erwartet werden darüber hinaus auch hochrangige Gäste und namenhafte Wissenschaftler aus Europa und den USA. Das internationale Symposium am 11. März thematisiert, wie sich Forschungsergebnisse auf die Patientenbehandlung anwenden lassen. Jährlich werden rund 3500 Erkrankte in der Tumorklinik stationär betreut und ambulant behandelt.

Vegan-freundlichsten Mensen ausgezeichnet
Die Auszeichnung „vegan-freundlichste Mensa 2016“ erhalten gleich 21 Universitäten. Dies berichtet das Deutsche Studentenwerk. Die Auszeichnung wurde von der Tierschutzorganisation PETA vergeben. Die PETA- Umfrage erfasst vor allem Qualität und Umfang des veganen Angebots. Von 33 befragten Studierendenwerken, haben 21 dafür die Bestnote erhalten. Darunter auch die Universität Duisburg- Essen. Die Studentenwerke seien mit ihrer Hochschulgastronomie hervorragend auf die unterschiedlichen Ernährungsweisen der Studierenden eingestellt, so Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks.