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Hochschulen Aktuell: KW 16

April 19, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 19.04.2017

Uni Due veranstaltet Lehrer Workshops zur technischen Bildung
In der Universität Duisburg-Essen findet vom 15. Bis zum 17. Juni ein Lehrer Workshop zur technischen Bildung statt, dies geht aus einer Pressemitteilung der Uni Due hervor. Ziel ist es Lehrern zu zeigen, wie man Kinder den Umgang mit Technik beibringen kann. Die Workshops werden veranstaltet vom Center of Excellence for Technology Educacion. Themen werden unter anderem sein wie man Technikbegeisterung bei Schülern wecken kann und wie Schüler ihre analytischen Fähigkeiten nutzen können, um Probleme zu lösen. Eine Anmeldung zu den unterschiedlichen Wokshops ist noch bis zum 30. April möglich.

Forscher warnen vor Noteninflation an deutschen Unis
Gerd Grözinger und Volker Müller-Benedict mahnen, dass die Noten an deutschen Unis immer weniger aussagen, dies berichtet t-online.de. In ihrer Studie „Noten an deutschen Hochschulen“ haben die Forscher und ihr Team drei Jahre lang rund 700 000 Examensnoten ausgewertet. Das Ergebnis ist, dass die Noten zwar immer besser werden, aber auch immer weniger aussagen. Deshalb fordern die Forscher nun, dass die Noten vergleichbar sein sollten, um Ungerechtigkeit zu beenden. Eine Möglichkeit das zu erreichen könnte sein, dass das statistische Bundesamt regelmäßig die bundesweiten Durchschnittsnoten der Fächer veröffentlicht. So könnten zukünftige Arbeitgeber die Noten besser einordnen.

Hochschulen Aktuell: KW 15

April 10, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 10.04.2017

Studierende ohne akademische Bildungsherkunft gehen im Studium weniger ins Ausland
Laut einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung gehen Studierende, deren Eltern keine Akademiker sind, seltener für ein Auslandssemester oder einen Praktikumsaufenthalt ins Ausland. Als Gründe für eine Entscheidung gegen einen Auslandsaufenthalt geben die Studierenden häufig die Unsicherheit über die entstehenden Kosten an. Der wichtigste Hinderungsgrund für Studierende mit Akademiker-Eltern sind Hingegen die Familie und die persönlichen Beziehungen. Mobilitätsprogramme, wie Erasmus, werden dabei häufiger von Studierenden ohne akademische Bildungsherkunft genutzt.

UDE auf Platz 13 des Young University Rankings

Die Universität Duisburg-Essen hat sich erneut um 4 Plätze verbessert. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Uni DUE hervor. Ausgezeichnet werden Universitäten, die noch keine 50 Jahre alt sind und die sich in kurzer Zeit stark entwickelt haben. Kriterien für das Ranking sind zum Beispiel die Häufigkeit zitierter Artikel in Fachzeitschriften, Industriekooperationen oder auch statistische Verhältnisse wie Personal pro Student. Auf Platz eins ist die École Polytechnique Fédérale de Losanne in der Schweiz, direkt dahinter die Hong Kong University of Science an Technology. Aus Deutschland sind noch Universitäten aus Ulm und Kalsruhe vor der UDE.

Hochschulen Aktuell KW 12

März 20, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 20.03.2017

Studierende bevorzugen immer noch klassische Unterrichtsmittel
Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung sind Studierenden immer noch klassische Unterrichtsmittel wie die Tafel am liebsten. Zwar wünschen sich etwa 80 Prozent der Studierenden mehr digitale Angebote rund um die Lehrveranstaltung. Aber nur ca. 20 Prozent stimmen für ausschließlich digitale Unterrichtsmittel. Generell kommt es den meisten Studierenden eher darauf an, dass die Dozenten fachlich kompetent sind, egal welche Medien benutzt werden. Bei den Lehrenden setzen mittlerweile 90 Prozent im Unterricht digitale Lehrangebote ein. Trotzdem sehen Dozenten immer noch viele Probleme wie zum Beispiel rechtliche Aspekte wie Datenschutz, aber auch hohe Kosten für die Beschaffung von digitalen Lehrinhalten.

Maximal 59 Kilometer bis zur nächsten Hochschule
Studieninteressierte müssen in Deutschland maximal 59 Kilometer Luftlinie zur nächsten Universität zurücklegen. Dies geht aus einer Analyse des Zentrums für Hochschulentwicklung hervor. Einwohner in NRW, dem Saarland und Hessen brauchen sogar nur 40 Kilometer. Grund dafür ist ein starkes Wachstum der Hochschulen. Von den 619 deutschen Hochschulen ist fast die Hälfte in den letzten 25 Jahren entstanden. Fast 85 Prozent der Neugründungen waren dabei Fachhochschulen. Bundesweit gibt es die meisten neuen Hauptstandorte in Berlin, gefolgt von Baden-Württemberg und NRW.

Hochschulen Aktuell KW 06

Februar 9, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 09.02.2017

Experte für schwarze Löcher an der Universität Duisburg-Essen

Wie die Universität Duisburg-Essen meldet, ist Professor William Unruh, Experte der Quanteneffekte von schwarzen Löchern, derzeit zu Besuch an der Fakultät für Physik. Neben Stephen Hawking ist Unruh einer der bekanntesten Forscher auf dem Gebiet. Schwarze Löcher sind immer noch ein Mysterium. Sie besitzen eine so große Gravitationskraft, dass nichts – noch nicht einmal Licht- ihnen entkommen kann. Sie senden dabei aber trotzdem Strahlung aus. Woher diese kommt, untersucht Professor Unruh in seinen Forschungen. An der UDE wird nun versucht, im Labor einen Effekt zu erzeugen, der den schwarzen Löchern sehr ähnlich ist. Erste Experimente waren bereits erfolgreich.

Neues Forschungszentrum für Integrations- und Migrationsforschung an der UDE

Am 8. Februar wurde das neue Forschungszentrum „InZentIM“ an der Universität Duisburg-Essen eröffnet. Dies meldet die Pressestelle der UDE. Mehr als 60 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen befassen sich zurzeit mit den Bedingungen, Prozessen und den Folgen von Integration und Migration. Das neue Interdisziplinäre Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung soll nun helfen die Kompetenzen zu bündeln und weiter auszubauen. Geplante Forschungsschwerpunkte sind dabei unter anderem die Sprache und die Kommunikation, die Kultur und Religion und die Gesundheit und das Wohlbefinden. In Zukunft beteiligt sich das Zentrum darüber hinaus an dem Aufbau eines Bundesweiten Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung.

Hochschulaktuell KW 5

Februar 2, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 02.02.2017

40 Millionen Euro Förderung für Hochschulmedizin

Durch das Sonderprogramm „Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Lehre in der Medizin“ unterstützt das Wissenschaftsministerium die Universitätskliniken in NRW. Dies meldet die Pressestelle des Wissenschaftsministeriums. Bereits dieses Jahr fließen 40 Millionen Euro zusätzlich an die Unis. Insgesamt sieben Standorte, darunter auch das Uniklinikum Essen, erhalten ca. 6 Millionen Euro. Damit sollen unter anderem die Lehre verbessert und Umbauten finanziert werden. Die Förderung soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

Immer mehr Deutsche studieren im Ausland

Wie das Statistische Bundesamt meldet, waren im Jahr 2014 ca. 137 000 deutsche Studierende an ausländischen Universitäten eingeschrieben. Das sind fast 2 Prozent mehr als im Jahr 2013. An den beliebtesten Ländern änderte sich jedoch nichts. Auf Platz eins steht weiterhin Österreich mit einem Anteil von 20% der deutschen Auslandsstudierenden, gefolgt von den Niederlanden mit 16 und Großbritannien mit 12 Prozent. Auch umgekehrt zieht es viele Ausländer an die deutschen Universitäten. Im Wintersemester 2015/2016 waren ca. 252 000 ausländische Studierende in Deutschland eingeschrieben. Zehn Jahr zuvor waren es mit etwa 190 000 Studierenden noch deutlich weniger.

 

Hochschulen Aktuell KW 4

Januar 26, 2017 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 26.01.2017

Essener Tumorklinik wird 50
Anlässlich des 50- jährigen Bestehens der Spezialklinik für Krebserkrankte am Universitätsklinikum in Essen, wird eine Jubiläumsfeier ausgerichtet. Dies geht aus einer Pressemeldung der Universität Duisburg- Essen hervor. Demnach finden am 10. Und 11. März diesen Jahres Festveranstaltungen statt. Dazu finden Vorträge und ein Symposium in der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen statt. Unter den Gästen befinden sich auch Fritz Pleitgen, Präsident der Stiftung Deutsche Krebshilfe und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Erwartet werden darüber hinaus auch hochrangige Gäste und namenhafte Wissenschaftler aus Europa und den USA. Das internationale Symposium am 11. März thematisiert, wie sich Forschungsergebnisse auf die Patientenbehandlung anwenden lassen. Jährlich werden rund 3500 Erkrankte in der Tumorklinik stationär betreut und ambulant behandelt.

Vegan-freundlichsten Mensen ausgezeichnet
Die Auszeichnung „vegan-freundlichste Mensa 2016“ erhalten gleich 21 Universitäten. Dies berichtet das Deutsche Studentenwerk. Die Auszeichnung wurde von der Tierschutzorganisation PETA vergeben. Die PETA- Umfrage erfasst vor allem Qualität und Umfang des veganen Angebots. Von 33 befragten Studierendenwerken, haben 21 dafür die Bestnote erhalten. Darunter auch die Universität Duisburg- Essen. Die Studentenwerke seien mit ihrer Hochschulgastronomie hervorragend auf die unterschiedlichen Ernährungsweisen der Studierenden eingestellt, so Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks.

Hochschulen Aktuell KW 51

Dezember 22, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 22.12.16
Dozenten haben zu wenig Zeit für Lehre und Forschung

Fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit verwenden die Hochschuldozenten heutzutage nicht mehr für Lehre und Forschung, sondern für bürokratische Tätigkeiten. Dies meldet der Deutsche Hochschulverband, kurz DHV. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage unter 1.000 Professoren, die im Auftrag des DHV durchgeführt wurde. Die aktuelle Umfrage wurde mit einer ähnlichen Erhebung aus dem Jahr 1976 verglichen. Generell stellte der DHV fest, dass die Zeit für die Lehre immer weniger geworden ist. 1976 wurde noch 42 Prozent der Arbeitszeit für die Lehre genutzt, 2016 sind es nur noch 28 Prozent.

Weniger Zulassungsbeschränkungen
Laut der Hochschulrektorenkonferenz ist die Anzahl der Zulassungsbeschränkungen zum Wintersemester 16/17 erneut leicht zurückgegangen. Die Studienanfängerquote blieb jedoch bei dem außergewöhnlich hohen Wert von 58 Prozent. Dieses Semester sind in Deutschland rund 45 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt, im vergangenen Jahr waren es noch ca. 46 Prozent. Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es dabei große Unterschiede. Die meisten Studiengänge mit Zulassungsbeschränkungen hat Hamburg mit knapp 75 Prozent, das Schlusslicht bildet Thüringen mit etwa 10 Prozent. NRW liegt mit ca. 46 Prozent im bundesweiten Mittelfeld.

Hochschulen Aktuell KW 49

Dezember 8, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen vom 08.12.16

PISA-Studie: Deutsche Jugend gut platziert
Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung berichtet, schnitten deutsche Schülerinnen und Schüler bei der PISA Studie sehr gut ab. Besonders in den Bereichen Naturwissenschaft, Lesen und Mathematik liegen die Deutschen deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Claudia Bogedan, Präsidentin der Kultus Ministerkonferenz geht sogar noch einen Schritt weiter: Deutschland gehöre damit zu den wenigen OECD Staaten, die bei den bisherigen PISA Zyklen keinen negativen Trend in den Hauptdomänen zu verzeichnen habe, so Bogedan. Eine Neuerung in dem Testverfahren gab es dieses Jahr: die Aufgaben wurden alle am Computer bearbeitet. Damit ist ein unmittelbarer Vergleich wesentlich einfacher geworden.

Keine urheberrechtlich geschützten Texte mehr in Semesterapparaten
Ab dem ersten Januar 2017 werden keine urheberrechtlich geschützten Texte mehr in unseren Online-Apparaten zu finden sein, dies berichtet die UDE. Die VG Wort hat zum 1.1 ihre Bedingungen der Bereitstellung von Materialien in der Lehre geändert. Demzufolge müssten Dozierende alle Materialien, die sie hochladen, separat abrechnen. Das wäre ein viel zu großer Arbeitsaufwand, deshalb hat unter anderem die Universität Duisburg-Essen dem nicht zugestimmt. In Zukunft wird es stattdessen einige Bücher als E-Book-Versionen geben, auf die die Studierenden zugreifen können. Alle anderen Sachen müssen wieder aus der Bibliothek besorgt werden.

Hochschulen Aktuell KW 47

November 23, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 23.11.16
BMBF möchte seelische Krankheiten von Flüchtlingen verhindern
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, kurz BMBF, fördert neue Forschungen zur psychischen Gesundheit geflüchteter Menschen, dies geht aus einer Pressemitteilung des BMBFs hervor. Das Ziel, so Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, sei es, folgeschwere Erkrankungen wie Depressionen oder posttraumatische Belastungsstörungen zu verhindern. Die Behandlung psychischer Erkrankungen ist immer sehr komplex, besonders jedoch bei Menschen aus anderen Kulturkreisen. Die Forschungsmittel sollen nun dazu dienen, herauszufinden, welche spezifischen Angebote für diese Menschen nötig sind. In den nächsten 5 Jahren werden dafür 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Neues Expertennetzwerk gegründet
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung hat das neue Netzwerk „connect NRW – Geistes und Gesellschaftswissenschaften verbinden“ vorgestellt, dies geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums hervor. Mit dem Netzwerk soll eine Plattform geschaffen werden, auf der die Geistes und Gesellschaftswissenschaftler Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Probleme diskutieren und entwickeln können. Damit sind unter anderem Fragen gemeint wie: „Wie stärken wir sozialen Zusammenhalt, wenn die Gesellschaft immer vielfältiger und bunter wird?“ und „Wie sorgen wir trotz des demografischen Wandels für das Wohlergehen der breiten Bevölkerung?“. Am Montag dem 21.11. fand nun die Auftaktveranstaltung statt.

Hochschulen Aktuell KW47

November 21, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulnachrichten vom 21.11.2016

Zu wenige Angebote für Teilzeitstudierende
Der Bedarf nach Teilzeitstudienplätzen ist viel größer als das Angebot. Dies meldet die Pressestelle der Hochschulrektorenkonferenz (kurz HRK). Jeder fünfte Studierende absolviert sein Studium praktisch in Teilzeit. Aber nur vier Prozent der Studierenden sind in einem entsprechenden Teilzeitstudiengang eingeschrieben. Berufstätige oder Eltern passen meistens ihren regulären Studiengang an ihre Lebensumstände an. Teilzeitstudiengänge werden laut der HRK deswegen so wenig genutzt, weil sie zu unflexibel sind. Die HRK fordert deswegen die Hochschulen auf, einen Studienverlauf zu schaffen, der sich besser den Studierenden anpasst.

NRW auf Platz eins bei EU-Fördermitteln
Laut dem Wissenschaftsministerium NRW liegt Nordrhein-Westfalen beim EU Forschungsprogramm Horizion 2020 bundesweit auf dem ersten Platz. Das zeigt die Auswertung abgeschlossener EU-Förderverträge der ECORDA-Datenbank. Zusammen mit Baden-Württemberg bekommt NRW rund 550 Millionen Euro Fördermittel. Davon geht der größte Anteil mit knapp einem Drittel der Gelder an die Hochschulen. Mit fast 200 Millionen Euro liegt NRW auch dort deutschlandweit vorne. Insgesamt bekam Deutschland durch Horizon 2020 drei Milliarden Euro für die Forschungsförderung.

Durchbruch bei Multipler Sklerose
Zum ersten Mal konnten Forscher des Uniklinikums der Universität Duisburg-Essen (kurz UDE) eine Verbindung zwischen dem Blutgerinnungssystem und der Entstehung von Multipler Sklerose (kurz MS) beim Menschen nachweisen. Dies berichtet die Pressestelle der UDE. Die UDE arbeitet an diesem Projekt zusammen mit den Universitäten Münster und Würzburg. Nach der Maus ist es nun auch beim Menschen sehr wahrscheinlich, dass die Gerinnung des Bluts bei gesunden Menschen anders funktioniert, als bei MS-Patienten. Das könnte zum Entzündungsprozess führen, der bei MS das Nervensystem der Betroffenen zerstört. Bundesweit leiden rund 140.000 vor allem junge Menschen an MS. Einige Krankheitssymptome sind Sehstörungen, Lähmungen und Krämpfe.