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Hochschulen Aktuell KW 41

Oktober 10, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulnachrichten vom 10.10.2016

Steigende Frauenquote an deutschen Hochschulen
Wie eine Meldung von Spiegel.de berichtet, gibt es immer mehr Frauen, die an deutschen Unis studieren und arbeiten.
Vor allem die Zahl der Professorinnen hat sich dabei innerhalb der letzten zwanzig Jahre verdoppelt. Früher war nur jeder zehnte Lehrbeauftragte eine Frau. Heute ist jeder fünfte eine. Bei der Zahl der Studenten ist das Ergebnis noch deutlicher. Hier machen Frauen mit mehr als 50 Prozent mittlerweile die Mehrheit der Studierenden aus.
Berechnet wurden die Zahlen von der Gemeinsamen Wissenschafts-konferenz von Bund und Ländern, kurz GWK. Weitere Statistiken zum Thema sind auf der Webseite der GWK zu finden.
Projekt ChanceMINT.NRW bekommt Zuwachs
Wie eine Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen meldet, soll sich das Karriereentwicklungsprogramm ChanceMINT.NRW der UDE ab nächstem Semester vergrößern. Denn ab Mitte Oktober können nicht nur Studentinnnen der Uni Duisburg-Essen an dem Programm teilnehmen, sondern auch die der Hochschule Ruhr West.
Schon seit zwei Jahren setzt sich ChanceMINT.NRW für Studentinnen aus technischen und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen ein. Diesen wird dann vor allem dabei geholfen, Kontakte mit potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen.
Die Teilnahme an dem Programm ist generell kostenfrei. Neue Studentinnen werden allerdings erst wieder ab nächstem Sommer gesucht.

Hochschulen Aktuell KW 39

September 26, 2016 in Hochschulen Aktuell

UDE unter den 200 Top-Hochschulen
Die Universität Duisburg-Essen (kurz UDE) konnte dieses Jahr einen Platz im Times Higher Education World University Ranking der 200 besten Universitäten weltweit ergattern. Dies meldet die Pressestelle der UDE. Im vergangenen Jahr war die UDE noch unter den Top 250. Eine bessere Punktzahl bekam die UDE unter anderem in den Bereichen Lehre, Forschung und Internationalität. Auch die Kategorie Zitationen, also wie oft Fachzeitschriften auf die UDE Bezug genommen haben, wurde mehr berücksichtigt. Im Ranking der Universitäten, die nicht älter als 50 Jahr sind, landete die UDE im Frühjahr bereits auf Platz 17. Weiterlesen →

Hochschulen Aktuell KW 35

August 29, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulnachrichten vom 29.08.2016

Frauen arbeiten in Deutschland immer noch kürzer als Männer
Die Arbeitszeit der Frauen in Deutschland beträgt wöchentlich 8,2 Stunden weniger, als die der Männer. Dies ergab eine Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. Besonders Mütter haben demnach im Jahr 2015 fast ausschließlich in Teilzeitjobs gearbeitet, um damit für ein funktionierendes Familienleben zu sorgen. Ein großes Problem dabei ist, dass die Teilzeitstrategie ein geringeres Einkommen und schlechtere Karriereaussichten nach sich zieht. Deutschland liegt mit wöchentlich 8,2 Stunden über dem Europäischen Durchschnitt.  Dort liegt die Arbeitslücke bei 5,8 Stunden. Weiterlesen →

Hochschulen Aktuell KW 34

August 22, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulnachrichten vom 22.08.2016

Europa altert.
Wie die Universität Duisburg-Essen berichtet, soll 2050 fast jeder dritte Europäer über 60 sein. Da die Geburtenrate sinkt und der Altersdurchschnitt steigt, können kulturelle, soziale, sowie politische Folgen auftreten. Deshalb arbeitet derzeit eine sechsköpfige Gruppe an einem experimentellen Projekt in Barcelona. Untersuchungsgegenstand ist der demografische Wandel in den einzelnen europäischen Ländern. Dabei soll vor allem untersucht werden, ob sich Werte und politische Einstellungen im Alter ändern. Prof. Dr. Achim Goerres ist Politologe  der Uni DUE und wissenschaftlicher Leiter des Projektes. Ziel der Forschung ist es, Initiativen für Menschenrechte oder Demokratien zu unterstützen. Weiterlesen →

Hochschulen Aktuell: Der Wochenrückblick KW 32

August 8, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulnachrichten: Die Rückschau vom 01. bis zum 07. August

HochschulDEAL mit Wissenschaftsverlag Elsevier
Wie eine Pressemeldung der Hochschulrektorenkonferenz, kurz HRK, berichtet, fanden vergangene Woche die letzten Verhandlungen zum neuen Projekt: „DEAL- bundesweite Lizenzierung von Angeboten großer Wissenschaftsverlage“ statt. Das Projekt verspricht demnach fairere Konditionen für den Kauf von wissenschaftlicher Literatur in ganz Deutschland- und das ab dem ersten Januar nächsten Jahres. Laut HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler wolle man damit die Informationsversorgung der Wissenschaft immens verbessern. Erster Projektpartner ist der Verlag Elsevier. Weitere Verlage sollen folgen, darunter auch Springer Nature und Wiley.  Weiterlesen →

Hochschulen Aktuell KW 28

Juli 11, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulen Aktuell vom 11.07.2016

Neuer BA-Studiengang

An der Universität Duisburg-Essen (kurz UDE) gibt es zum kommenden Wintersemester einen neuen Bachelor Studiengang Psychologie. Dies berichtet die Pressestelle der UDE. Insgesamt wird es 30 freie Studienplätze geben. Der sechssemestrige Studiengang umfasst Themenfelder wie Gesundheitspsychologie, Klinische Psychologie und Arbeitspsychologie. Ein vertiefender Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Pädagogische Psychologie soll noch eingeführt werden. Die Bewerbungsfrist endet am 15.Juli.  Weiterlesen →

Hochschulen Aktuell KW 27

Juli 4, 2016 in Hochschulen Aktuell

Neue Sporthalle wird eröffnet
Seit Beginn des letzten Jahres wird bereits an einer neuen Sporthalle der Uni Duisburg-Essen gearbeitet, nun wird sie offiziell in Betrieb genommen. Am Dienstag, 05.07.2016, wird ab 16 Uhr der 1.800 m² große Gebäudekomplex durch eine Feier eingeweiht, so eine Pressemeldung der UDE. Im Zuge der Eröffnungsfeier sollen die Möglichkeiten der Halle aufgezeigt werden. So ist durch absolute Barrierefreiheit und taktiler Leitsysteme auch ein inklusiver Sportbetrieb möglich. Weiterhin erlauben moderne Seminarräume den Unterricht für Sport-Studiengänge. Die neue Halle gilt als Mittelpunkt der UDE-Sportanlagen an der Gladbecker Straße.

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Hochschulen Aktuell KW 26

Juni 27, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulnachrichten vom Montag, 27.06.2016

Immer weniger Studenten schaffen Abschluss in Regelstudienzeit
Wie ein Bericht der Süddeutschen Zeitung meldet, steigt die Zahl der Langzeitstudenten.
Das geht zumindest aus dem neu veröffentlichten Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ hervor. Dieser besagt, dass Studenten mittlerweile im Schnitt rund 7 Semester für ihren Bachelor-Abschluss brauchen. Dabei fällt auf, dass in der Regel Frauen ihr Studium schneller abschließen als Männer. Und auch Master-Studenten hängen ihrem Studium hinterher. Nur rund ein Drittel der Studierenden schafft seinen Abschluss in der Regelstudienzeit. Häufige Gründe dafür sind das eigene Finanzieren des Studiums und ein zu hoher Leistungsdruck
Viele Studenten verlangen deswegen eine Verlängerung der Regelstudienzeit. Ob diese erreicht wird, bleibt abzuwarten.

Verheerende Folgen des Brexit für Hochschulen und Forschung
Der Austritt Großbritanniens aus der EU führt auch an deutschen Unis zu Veränderungen. So eine Pressemeldung der Hochschulrektorenkonferenz, kurz HRK.
Laut HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler, müssen sich die europäischen Hochschulen auf eine schwierige Übergangszeit einstellen. Grund dafür sind Verhandlungen über das weitere Einbeziehen Großbritanniens in diverse Förder- und Austauschprogramme. Hier ist nämlich bislang unklar, ob die deutsch-englische Partnerschaft in Sachen Forschung und Austausch wie bislang fortgesetzt werden kann.
Deswegen appelliert Hippler jetzt an die politisch Verantwortlichen. Sie sollen ein Abkommen zwischen der EU und Großbritannien treffen, das den Schaden für die europäischen Hochschulen möglichst gering hält.

Zentrale Studienplatzvergabe sorgt für Chaos
Laut einem Bericht von Spiegel.de, lief die Platzvergabe für Numerus Clausus-Studiengänge auch in diesem Jahr chaotisch ab.
So haben nur 100 von insgesamt 180 Hochschulen Gebrauch von der Studienplatzbörse „Dialogorientiertes Vergabefahren“ gemacht. Die Börse soll Unis dabei helfen, Plätze für NC-beschränkte Studiengänge zu verteilen. Trotzdem verwalten viele Hochschulen die Studienplatzvergabe selbst. Das führt dazu, dass viele Plätze nicht vergeben werden.
Im Wintersemester 2015/2016 waren das insgesamt rund 11.500 von circa 252.000 Studienplätzen. Das Bundesbildungsminsterium sieht jedoch weiterhin keinen Regelbedarf.

Hochschulnachrichten vom Mittwoch, 29.06.2016

Das BMBF baut kleine Fächer weiter aus
Das   Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert in Zukunft bis zu 10 herausragende Nachwuchswissenschaftler aus den kleinen Fächern, dies meldet das BMBF. In den sogenannten kleinen Fächer, wie Arabistik und Judaistik,  leiste man einen besonderen Beitrag zur Forschung in den Geistes-, Kultur-  und Sozialwissenschaften. Deshalb werden nun innovative Forschungsprojekte der Nachwuchswissenschaftler mit 10 Millionen Euro unterstützt. Durch die neue Förderung können sie sich bis zu drei Jahre an einer Universität oder einer Forschungseinrichtung mit selbstgewählten, innovativen  Forschungsfragen beschäftigen.

Voluntary Academic Year bietet neue Orientierungsmöglichkeit in Sachen Studium und Ausbildung
Ab sofort können sich Unentschlossene für das Kooperationsprojekt Voluntary Academic Year der Universität Duisburg Essen und der Arbeiterwohlfahrt bewerben, dies meldet die Pressestelle der Universität Duisburg-Essen. Das Kooperationsprojekt ist eine Art Bundesfreiwilligendienst, wobei die die Teilnehmer die Chance haben sowohl in Ausbildungsberufe als auch in Vorlesungen und Seminare reinzuschnuppern. Dadurch können sie sich zunächst zweigleisig informieren und müssen nicht direkt nach dem Abitur eine Entscheidung treffen. Im letzten Jahr haben 90 Freiwillige das Programm getestet. Ziel der Kooperation ist es unter anderem, junge Menschen aus nicht-akademischen Familien den Einstieg in ein Studium zu erleichtern.

Universität Duisburg-Essen nimmt Supercomputer in Betrieb
Die Universität Duisburg Essen hat nun ihren neuen Supercomputer in Betrieb genommen, dies meldet der Westen.de. Insgesamt hat der neue Hochleistungsrechner 3,3 Millionen Euro gekostet und kann enorme Datenmengen verarbeiten und komplexe Systeme berechnen. Insgesamt besteht dieser aus 4128 Rechnerkernen und bringt es auf eine Maximalleistung von 31 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Der Computer soll die Forschung von Chemikern, Physikern, Mathematikern und Ingenieuren der UDE stärken. Unter anderem sollen damit parallele Algorithmen entwickelt werden. In der Liste der Top 500 Supercomputer ist unsere Uni damit auf Platz 447 gelandet. Insgesamt sind in der Liste 7 Universitäten vertreten.

Hochschulen Aktuell KW 25

Juni 20, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulnachrichten vom 22.06.2016

Fast jeder 2. Studienplatz beschränkt
Vier von zehn Studiengängen in Deutschland haben eine Zulassungsbeschränkung. Dies geht aus einer neuen Erhebung des Zentrums für Hochschulentwicklung zum Wintersemester 2016/2017 hervor. Auffällig ist: die NC-Werte sind stark vom Bundesland und vom Fächerwunsch abhängig. Während in Hamburg 3 von 4 Studiengängen mit einem NC belegt sind, hat in Rheinland-Pfalz nur jeder 10. Studiengang eine Zulassungsbeschränkung. Bundesweit sind vor allem Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften besonders häufig mit einem NC belegt.

Schweine mit innerem Kompass
Ein deutsch-tschechisches Forscherteam hat neue Erkenntnisse über den Sinnesapparat von Schweinen gewonnen. Wild- und Warzenschweine verfügen demnach über einen Magnetsinn. Die Befunde wurden unter Mitarbeit des Zoologen Dr. E. Pascal Malkemper von der Universität Duisburg-Essen jüngst im zoologischen Journal „Mammal Review“ veröffentlicht. Bei über 2000 beobachteten Tieren fiel den Forschern besonders das Verhalten von Frischlingen auf. Auf der Suche nach Futter und beim Ausruhen richteten sich die Tiere bevorzugt an der Nord-Süd-Achse aus, unabhängig von Wetter, Tages- und Jahreszeit. Je größer die Gruppe ist, desto häufiger tritt diese Tendenz auf.

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Hochschulen Aktuell KW 24

Juni 13, 2016 in Hochschulen Aktuell

Hochschulnachrichten vom 15.06.2016

BMBF fördert Forschung rund um Plastikmüll
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt in den kommenden 3 Jahren 28 Millionen Euro für die Erforschung von Plastik zur Verfügung, dies geht aus einer Pressemitteilung hervor. Im Fokus der Forschungsprojekte soll die Konsumentenforschung, die Rolle der Wirtschaft sowie die Materialforschung stehen. Dadurch besteht die Chance herauszufinden, an welchem Punkt dieser Kette die Verschmutzung eingegrenzt werden kann. Es sollen Fragen geklärt werden wie „Wie viel Plastik schwimmt im Meer und woher kommt es?“. Ziel ist es ein Gesamtbild von der Produktion von Plastik über die Verwendung bis hin zur Entsorgung zu bekommen.

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