Hochschulen Aktuell vom 12.04.2019

Kritik an BAföG-Reform von Bildungsministerin Anja Karliczek

Die geplante BAföG-Reform der Bundesministerin für Bildung und Forschung stößt in der Opposition auf harsche Kritik. Das berichten ZEIT Online und Süddeutsche Zeitung. Laut Plänen der Ministerin soll der im Bafög enthaltene Wohnzuschlag von 250 auf 325 Euro erhöht werden. Somit steigt der Förderungshöchstsatz von 735 auf 861 € an. Dies sei nicht ausreichend, kritisierten u.a. die Grünen. Trotz einer Erhöhung des Wohnzuschusses um 30 Prozent, bliebe ein WG-Zimmer in teureren Städten wie München, Kindern aus wohlhabenden Familien vorbehalten. Bildungsministerin Karliczek wehrt sich gegen die Vorwürfe: Die Länder müssten Studierenden mehr Wohnheimplätze zur Verfügung stellen. Für die Lösung des Wohnraumproblems sei das Bafög nicht zuständig. Zum kommenden Wintersemester soll der Entwurf in Kraft treten.

Neuer Kanzler für die UDE beschlossen

Jens Andreas Meinen wird neuer Kanzler der UDE. Er wird damit Nachfolger von Dr. Rainer Ambrosy, der dieses Amt seit 2004 ausgeübt hat und nun in den Ruhestand tritt. Das berichtet die Pressestelle der UDE. Zuvor war Jens Andreas Meinen bereits Kanzler der Hochschule Bremen und der FH Münster. Die Amtszeit des studierten Diplom-Kaufmanns beginnt am 1. August 2019. Ab dann ist er Mitglied des Rektorats und u.a. zuständig für den Haushalt, die Personaladministration, die Studierendenservices und die Hochschulentwicklungsplanung.

Forschung gegen Tropenkrankheit an der UDE

Acht Millionen Infizierte gibt es weltweit, besonders verbreitet ist sie in Latein- und Südamerika: die Chagas-Krankheit. Sie wird vor allem durch nachtaktive Raubwanzen übertragen und kann unbehandelt tödlich enden. Bis 2021 forscht an der UDE deshalb jetzt Dr. Alba Gigante für bessere Behandlungsmethoden der Krankheit. Unterstützt wird sie dabei von Chemieprof. Dr. Carsten Schmuck. Das berichtet die Pressestelle der UDE. Die Therapie mit Medikamenten gestaltet sich schwierig, vor allem, weil diese teils schwere Nebenwirkungen mit sich bringen. Insbesondere durch die Charakterisierung von Teilchen im Medikament Benznidazol hofft Dr. Gigante, die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Chagas-Behandlung zu verbessern.

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