Hochschulen Aktuell vom 13.11.2019

Erfolgreiche Tagung zur „Zukunft der Mobilität im Ruhrgebiet“

Auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen diskutierte am 4. November das Kompetenzfeld Metropolenforschung der Universitätsallianz Ruhr. Das berichten die Pressestellen der UDE und der TU Dortmund. Ziel der Konferenz war es, zu untersuchen, welche Strategien und Maßnahmen erforderlich seien, um die Mobilität im Ruhrgebiet zu verbessern und zu modernisieren.

Gastvorträge von Forschern aus anderen Regionen sollten dabei aufzeigen, wie Mobilität funktionieren könnte und welche Lösungswege es dort bereits gibt.

Professor Jochen Gönsch von der UDE stellte Ideen vor, wie sich durch intelligente Preissetzung die Auslastung von Verkehrsmitteln erhöhen und die Umweltauswirkungen verringern ließen.

Aber auch die Nutzer und Nutzerinnen des Nahverkehrs müssten ihr Mobilitätsverhalten überdenken, damit eine Verkehrswende gelinge, meint Professor Johannes Weyer von der TU Dortmund.

Der sogenannte KoMet-Tag des Kompetenzfeldes Metropolenforschung soll ab jetzt einmal jährlich stattfinden und jedes Mal ein anderes Themenfeld behandeln.

UDE erhält Gütesiegel für Chancengleichheit und Vielfalt

Bereits zum fünften Mal in Folge hat die UDE das „Total E-Quality-Prädikat“ erhalten. Das berichtet die Pressestelle der UDE. Es gilt für drei Jahre und würdigt die zukunftsorientierte und nachhaltige Personalpolitik. Die UDE verfüge über ein herausragendes Profil in der Geschlechterforschung und zahlreiche Maßnahmen zur Integration von Chancengleichheit in die Lehre, begründete die Jury.

Auch die Attraktivität als Arbeitgeber würde sich durch diese Auszeichnung stärken, so Eva Maria Boer, die Vorsitzende von Total E-Quality Deutschland.

Die Gleichstellungsbeauftragte der UDE, Professorin Christine Heil, zeigte sich stolz. Einen Schwerpunkt setze die Hochschulleitung derzeit auch im Bereich Gesellschaftliche Verantwortung und Transfer.

Mit 26 Prozent weiblichen Professuren gehört die UDE zwar noch nicht zu den Spitzenreitern, liegt aber mittlerweile über dem bundesweiten Durchschnitt von knapp 23 Prozent, den der Bildungsanbieter WBS im Jahr 2018 ermittelt hat.

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