Irgendwas mit Medien – Aber wie?

Oktober 11, 2013 in Tipp

Irgendwas mit Medien, das ist seit Jahren der meist gehörte Berufswunsch vieler junger Leute. Nur was soll es denn genau werden. Lieber Fernsehen, oder Radio, lieber Schreiben oder besser Sprechen… Um das herauszufinden heißt es vor allem: AUSPROBIEREN. Und wie schafft man das am besten? Natürlich mit Schnupperwochen oder Praktika. Denn so kann man für sich selber am besten testen, welches Medium es denn überhaupt sein soll.


Fangen wir doch einfach einmal mit dem Radio an, da kennen wir uns hier bei CampusFM ja schon ein bisschen aus. Die Mitarbeit in einem Uniradio ist nämlich immer ein toller Start. Die Radios brauchen fast immer Leute und man kann sehr schnell sehr viel Arbeit selber machen. CampusFM zum Beispiel sucht auch immer neue Praktikanten (LINK). Der nächste Ansprechpartner sollten dann aber nicht gleich die riesigen überregionalen Radios sein, sondern die Kleinen. Zum Beispiel Radio Duisburg und Radio Essen. Duisburg bietet Praktika zwischen drei und sechs Monate an, in Essen sucht man Praktikanten für einen, besser aber für zwei Monate. Der Haken: Man muss sich frühzeitig bewerben. Denn die Plätze sind stark begrenzt. Eine Alternative zu den herkömmlichen Radios ist aber auch immer mehr das Internetradio. Auch da kann sich ein Praktikum durchaus lohnen.
Und wenn man es zu einem Vorstellungsgespräch geschafft hat? Mit das Wichtigste: Zeigt, dass Euch was an dem Praktikum liegt. Man sollte sich im Lokalradio schon ein bisschen mit der entsprechenden Stadt auskennen. Zum Beispiel, was im Stadtrat so alles los ist oder welche großen Kulturaktivitäten so anstehen. Das ist schon mal das Mindeste. Aber auch erste journalistische Erfahrung schadet nie.

Wenn es aber nicht gerade das Radio sein soll, gibt es immer noch unzählige andere Medien. Zum Beispiel das Fernsehen. Im Fernsehbereich ist der Tipp eigentlich der Gleiche… nicht sofort bei RTL in Köln bewerben sondern einfach mal vor der eigenen Haustür schauen. Studio 47 ist unser lokales Fernsehen vor Ort. Auch hier sind aber die Praktikumsplätze begrenzt und man braucht schon etwas Vorlaufzeit. Es gibt aber auch im Umkreis noch andere Lokalsender. In Düsseldorf zum Beispiel CenterTV, auch da lohnt sich eine Bewerbung.

Etwas schneller kommt man an ein Praktikum im Printbereich heran. Aber hier auch wieder die Frage: Muss es gleich die WAZ oder die Rheinische Post sein? Erste Erfahrungen kann man auch gut in den lokalen Blättern sammeln. Denn im Grunde geht es ja um erste Einblicke. Und wer noch nicht weiß, welche Branche später was für einen ist, der sollte erst einmal reinschnuppern und testen. Und jede Erfahrung bringt einem dann näher an den vielleicht späteren Traumjob irgendwo in der großen Medienbranche.

Zuletzt noch ein allgemeiner Tipp: Es gibt gute Praktikumsbörsen im Netz. Hier sind zumindest die größeren Häuser auch gelistet. Aber selbst, wenn ihr dort keine aktuelle Ausschreibung findet, gibt es immer die Möglichkeit einer Initiativbewerbung. Zwar kann es sein, dass ihr auf einen regulären Praktikumstermin in einigen Monaten verwiesen werden, zumindest aber hat der Personalmensch schon einmal Euren Namen auf dem Schirm.

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