Hochschulen Aktuell 21.05.2014

Mai 21, 2014 in Hochschulen Aktuell, Uncategorized

Deutschlandstipendium in der Kritik
Die Sprecherin des deutschen Gewerkschaftsbundes Elke Hannack fordert die Auflösung des Deutschland Stipendiums. In einer Pressemitteilung des DGB verkündet Hannack das Deutschland Stipendium habe die Erwartungen der Bundesregierung nicht erfüllt. Die Finanzmittel des Stipendiums sollten daher lieber in das Bafög investiert werden. Da das Deutschland Stipendium nicht auf die soziale Situation der Studenten Rücksicht nehme, sei es als Förderungsprogramm nicht geeignet. Gestern veröffentlichte das statistische Bundesamt, dass etwa 0,8 % der Studierenden im letzten Semester durch das Deutschlandstipendium gefördert wurden. Das sind zwar 42 % mehr als im Vorjahr, ursprünglich sollten aber 8 % der Studierenden mit dem Deutschland Stipendium gefördert werden.

Medizinskandal an spanischer Universität
Im anatomischen Institut der Universität von Madrid wurden 250 Spenderkörper gefunden. Wie Spiegel online berichtet waren die Körper nicht richtig aufbewahrt worden und in sehr schlechtem Zustand.
Schuld daran sei die schlechte finanzielle Lage der Universität, so der Leiter des anatomischen Instituts.
Dadurch ist die Stelle der Leiterin des Krematoriums seit Dezember nicht neu besetzt worden. Außerdem steht der Verbrennungsofen in Verdacht gesundheitsschädliche Gase auszustoßen. Ein Beerdigungsinstitut wird jetzt für die Bestattung der Leichen beauftragt. 2012 gab es einen ähnlichen Skandal an der Uni Köln.

Wissenschaftlernetzwerk von der UDE koordiniert

Prof. Dr. Sven Brandau, Immunologe und Forschungsleiter der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Essen koordiniert ein neues EU-Wissenschaftlernetzwerk. Laut der Pressestelle der Universität Duisburg Essen soll jetzt ein neues Netzwerk dabei helfen einheitliche Methoden bei der Untersuchung von Zellen und deren Funktionen durchzusetzen. Die vielen unterschiedlichen Forschungsmethoden machen es momentan unmöglich die Ergebnisse fremder Forschungsgruppen mit einander zu vergleichen. Die Verwendung einheitlicher Marker würde die Situation vereinfachen. Das neue Netzwerk soll auch dazu genutzt werden den Austausch zwischen Wissenschaftlern zu fördern, beispielsweise mit Workshops und Schulungen.

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