Hochschulen Aktuell 24.10.2014

Oktober 24, 2014 in Uncategorized

Streit um Forschungskürzungen
Laut einer Pressemeldung der Hochschulrektorenkonferenz, kurz HRK, äußerte sich das Europaparlament zu dem Streit um den EU-Haushaltsentwurf 2015. Zuvor forderte der Europäische Rat eine Forschungskürzung von einer Milliarde Euro. Das Europaparlament dagegen will in Forschung investieren. Rund 190 Millionen Euro sollen in kleinere und mittlere Unternehmen, Forschung und Bildung angelegt werden. Darunter 24 Millionen Euro in das Erasmus-Programm. HRK-Präsident Horst Hippler denkt, dass das Europaparlament damit das richtige Zeichen setze. Denn eine Forschungskürzung von rund 10 Prozent würde nicht nur der Bildung, sondern auch dem Wirtschaftswachstum schaden.Noch bis November haben der Europäische Rat und das Europaparlament Zeit, sich auf einen gemeinsamen Haushaltsentwurf für 2015 zu einigen.

Neuer Transregio-Sonderforschungsbereich
Wie eine Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen am gestrigen Abend bekannt gab, gibt es einen neuen Transregio-Sonderforschungsbereich. Auch mehrere Wissenschaftler der Uni DuE sollen mitwirken. Name des neuen Bereichs ist „Mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung am Beispiel von Gasnetzwerken“. Ziel des Projekts ist es, dass deutschlandweite Gasnetz zu simulieren und optimieren. Die beteiligten Wissenschaftler wollen vor allem eine finanzierbare, aber auch umweltfreundliche Energieversorgung erarbeiten. Insgesamt ist das Projekt auf mehre Standorte verteilt. Sprecherhochschule ist die Universität Erlangen-Nürnberg. Finanziert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 5 Millionen Euro.

Gründungsboom an Hochschulen zeigt Erfolg
An Hochschulen gegründete Unternehmen werden zu einem immer größeren Wirtschaftsfaktor. Dies meldete heute ein Bericht von Spiegel.de. So würden beispielsweise in Berlin und Brandenburg rund 700 Jung-Unternehmen jährlich 1,7 Milliarden Euro einnehmen. Dabei werden von den Unternehmen 17.000 Mitarbeiter beschäftigt, von denen circa 80 Prozent Hochschulabsolventen sind. Das sei, laut Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres von der SPD, ein Zeichen dafür, dass in den letzten Jahren an den Hochschulen großartig gearbeitet wurde. TU-Präsident Christian Thomsen will sich ein Beispiel an den Hochschulen im Osten nehmen. Deswegen will der TU-Präsident in Zukunft schon für Erstsemester Veranstaltungen zum Thema Unternehmensgründung anbieten. Ob Ähnliches für die Uni DuE geplant ist, ist noch nicht bekannt.

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