Hochschulen Aktuell KW 07

Februar 13, 2015 in Hochschulen Aktuell

Forschungsergebnisse zu Naturheilverfahren an der Uni Duisburg-Essen

Wie die Pressestelle der Universität Duisburg-Essen mitteilt, habe Prof. Dr. Jost Langhorst zusammen mit seiner Taskforce die Wirksamkeit von Naturheilverfahren wissenschaftlich nachgewiesen, mit weitreichenden Folgen.
So änderte die AG Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften ihren Leitfaden zur Brustkrebsbehandlung. Der Leitfaden enthält nun auch Yoga, Akupunktur und Meditation als mögliche therapeutische Ansätze für Brustkrebs.
Die Ergebnisse bringen auch finanziellen Erfolg mit sich. Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung erhöht die Finanzierung der Forschung für Komplementärmedizin an der Universität Duisburg-Essen um 550.000€.

Deutsch-Israelische Forschung wird intensiviert

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat die Gründung zweier neuer deutsch-israelischer Forschungszentren bekannt gegeben. Dies teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf seiner Internetseite mit. Wanka tat dies im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der deutsch-israelischen Beziehungen in Rehovot, Israel.
Die beiden sogenannten „Minerva-Forschungszentren“ werden im Bereich der wahrscheinlichkeitstheoretischen Entscheidungsfindung in der Molekular Genetik forschen.
Seit 1975 werden in Israel Kooperationen von deutschen und israelischen Wissenschaften in so genannten „Minerva-Forschungszentren“ gefördert. Die bereits bestehenden 22 Minerva-Zentren koordinieren die Zusammenarbeit von 168 Kooperationen zwischen deutschen und israelischen Hochschulen. Diese haben in den letzten 5 Jahren über 5000 gemeinsame Publikationen veröffentlicht.

UDE stellt neue Aufgaben für „Freestyle-Physics“ vor

Die Universität Duisburg-Essen hat die diesjährigen Aufgaben für den Schülerwettbewerb „Freestyle-Physics“ vorgestellt. Dies teilte die Universität auf ihrer Website mit. An dem von der Uni Duisburg-Essen jährlich organisierten Wettbewerb nehmen über 1100 verschiedene Schulen teil. Dabei lösen Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 unterschiedliche Aufgaben mit physikalischem Hintergrund.
So müssen die Schüler dieses Jahr beispielsweise ein Boot bauen, das ohne Fernsteuerung ab- und nach ein bis drei Minuten wieder auftauchen kann. Oder einen Papierflieger basteln, der möglichst langsam und senkrecht zu Boden sinkt, ganz so, wie es ein Ahornsamen tut.
Im Juli dann werden die Teilnehmer eingeladen, ihre Ergebnisse an der Universität Duisburg-Essen vorzustellen. Eine Jury bestehend aus Mitgliedern des Lehrstuhles für Physik wird die Ergebnisse bewerten und die Besten Teilnehmer auszeichnen.

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