Hochschulen Aktuell (03.08.2020)

Bibliothek öffnet mit Anmeldung

Darauf haben viele Studenten gewartet: Seit dem 6. Juli haben die Bibliotheken der UDE am Campus Duisburg und am Campus Essen wieder geöffnet. Wer dort Lernen möchte muss sich vorher durch ein Online Portal ein Platz reservieren. Das Reservieren geht super schnell –  man muss sich nur zwischen Vormittags und Nachmittags entscheiden. Die Bib öffnet dabei nicht erst um 10, sondern schon um 8 Uhr und ist bis 16 Uhr geöffnet. Zurzeit sind die Einzelarbeitsplätze auf 100 Plätze begrenzt, daher heißt es also schnell sein, wenn ein Arbeitsplatz ergattert werden will.

Auch PC-Arbeitsplätze sind in begrenzter Zahl freigegeben, damit z. B. gedruckt oder in Datenbanken recherchiert werden kann bzw. E-Books abgerufen werden können. Hierfür muss man sich nicht anmelden.

Weiterhin gesperrt bleiben hingegen die Gruppenarbeitsplätze.

Wenn ihr einen Platz reserviert, vergesst nicht Euren Studentenausweis und die Bestätigungsmail. Natürlich darf die Maske für den Eingangsbereich auch nicht fehlen – auf dem Arbeitsplatz kann sie dann aber abgenommen werden.

Über 5 Jahre Studie: Anfälligkeit für Herzkranzgefäße auch vererbbar

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Medizinischen Fakultät hat nachweisen können, dass nicht nur die Lebensweise eines Menschen für die Verkalkung von Herzkranzgefäßen verantwortlich ist. Auch Gen-Varianten des G-Protein-Signalweges sind es. Für ihre Erkenntnisse analysierten die Forschenden über 5 Jahre 3.108 zufällig ausgewählte Teilnehmende der Heinz Nixdorf Recall Studie.

Herzerkrankungen gelten als Haupttodesursache, z. B. durch Herzinfarkt, und sind oft Folgen der koronaren Herzkrankheit (KHK). Ausgelöst wird die KHK durch Arterienverkalkung. Wenn es um Gründe für den Verkalkungsgrad und dessen Fortschreiten geht, blickt die Medizin bislang auf klassische Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Rauchen. „Diese Faktoren allein können jedoch die verschiedenen Grade von Arterienverkalkung nicht erklären“, sagt PD Dr. Stefanie Klenke, Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen. Sie und ihre Kollegen vermuteten eine vererbte Anfälligkeit, d.h. die Ursache könnte in den kodierten Genen in der DNA liegen