Hochschulen Aktuell vom 08.08.2019

Neue Software in der Krebstherapie

Bei fast jeder zweiten Krebserkrankung ist eine Strahlentherapie notwendig, um erkannte Tumore zu bekämpfen. Hierbei wird jedoch oft nicht nur die betroffene Region bestrahlt, sondern auch umliegendes Gewebe geschädigt. Um das zu verhindern, sollte die Strahlendosis möglichst individuell angepasst werden – laut der Pressestelle der UDE kann dabei nun die neue Software namens SeDI helfen.           

Die Software sammelt sowohl schriftliche Dokumente, als auch Bildmaterial zu Patient, Erkrankung und Behandlung. Sie kann auf anonymisierte Daten von verschiedenen Klinikdatenbanken zugreifen und so an Informationen über Krebstherapien und bereits erzielte Behandlungserfolge gelangen. Mithilfe von semantischen Suchroutinen können Ärzte diese Datenbanken und Archive durchsuchen und sind damit in der Lage, eine optimale Tumorbehandlung zu ermöglichen. SeDI ist derzeit weltweit einzigartig und in einigen Kliniken bereits standardmäßig im Einsatz.

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Studie zu elterlichen Kaufentscheidungen für Kinderlebensmittel

Lebensmittel für Kinder stehen oft in der Kritik von Gesundheits- und Verbraucherschützern, die in ihnen einen Grund für kindliches Übergewicht sehen. Trotzdem kaufen viele Eltern weiterhin die Produkte, die als ungesund gelten. Wirtschaftspsychologen der UDE wollten nun gemeinsam mit österreichischen Kollegen die Kaufmotivation von Eltern untersuchen, über die bislang nur wenig bekannt ist. Dies berichtet die Pressestelle der UDE.

In der ersten Phase des Projekts wollen die Wissenschaftler anhand von Online-Befragungen mehr über die allgemeine Einstellung der Eltern zu Kinderlebensmitteln und die dazugehörigen Kaufmotive, in Erfahrung bringen. Im zweiten Projektteil soll daraufhin mit Blickaufzeichnungen gearbeitet werden. Denn oft seien es nicht nur die Kinder, sondern insbesondere die Eltern, die sich von bestimmten Verpackungsmerkmalen angesprochen fühlen sollen. Die Studie wird vom Kompetenzzentrum Verbraucherforschung NRW mit einem Zuschuss in Höhe von 32.000 Euro gefördert.

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